Und wie regeln wir die Sitzordnung bei der Hochzeit? Wir geben Ihnen Tipps, die Gold wert sind!

Sie stecken gerade mitten in der Hochzeitsplanung? Und gerade hat Ihre Mutter angerufen und Sie noch einmal an alle problematischen Beziehungen in Ihrer Familie erinnert, die alle auch bei der Sitzordnung berücksichtigt werden sollten? Und auch im Hinblick auf Ihren Freundeskreis sind Sie verzweifelt, weil Sie nicht wissen, wie Sie am besten eine angenehme Atmosphäre durch die Tisch- und Sitzordnung schaffen sollen? Dann können Sie sich jetzt zurücklehnen, denn wir haben Tipps für Sie, wie Sie diesen Planungsschritt spielend meistern werden!

Alicia Nacenta
Foto: Alicia Nacenta

Wie sollen wir die Tische anordnen?

Im Hinblick auf die Tischordnung gibt es zunächst einmal viele verschiedene Möglichkeiten. Ganz klassisch, gerade bei einer so großen Feierlichkeit wie der Hochzeit: die U-Form. Diese kennen wir wohl selbst noch von Hochzeiten, auf denen wir in unserer Kinder- und Jugendzeit eingeladen waren. Fakt ist jedoch, dass diese Anordnung der Tische gar nicht mehr so beliebt ist und inzwischen durch andere Konzepte ersetzt wird.

Alexandre Borges
Foto: Alexandre Borges

Bei der U-Form sitzt das Brautpaar natürlich am Kopfende, fühlt sich deshalb wie auf einem Präsentierteller und kann sich während der Hochzeit nicht wirklich entspannen. Immer beliebter werden daher einzelne, kleinere Tische, die rund oder eckig sind. Meist wird dann noch ganz zentral im Raum die Brauttafel errichtet, die jedoch nicht so im Fokus steht wie das Kopfende der U-Formation. Versuchen Sie sich auch bei der Wahl Ihrer Location bereits ein Bild von den möglichen Tischordnungen zu machen und informieren Sie sich auch, welche Möbel verhanden sind und ob Sie mit diesen zufrieden sind. Ansonsten sollten Sie versuchen, eine passendere Location zu finden oder aber Möbel für den großen Tag anzumieten.

Welche Tische eignen sich am besten?

Gabi Amorim
Foto: Gabi Amorim

Besonders schön sind runde Tische, weil diese optisch sehr viel hermachen. Knackpunkt hier: Das Brautpaar muss sich bewusst darüber sein, dass es den Hochzeitsgästen dann nur in beschränkten Maße möglich ist, Gespräche zu führen und wohl hier nur die direkten Sitznachbarn in Frage kommen. Wenn Sie sowieso nicht so viel Zeit an den Tischen verbringen, ist das kein großes Problem. Um dieses Problem ein wenig aufzulockern, sollten Sie sich daher für den Nachmittag für ein legeres Ambiente, beispielsweise einen Empfang an Steh- und Gartentischen, entscheiden.

Flavia Soares
Foto: Flavia Soares

Wie gehen wir an die Sitzordnung heran?

Nachdem das Brautpaar sich der Tischordnung gewidmet hat, steht ein sehr heikles Thema an: die Sitzordnung. Das ist immer ein schwieriges Thema, weil das Brautpaar nie jeden glücklich machen kann. Wichtig ist hier, dass Sie schlichtweg Ihr eigenes Ding durchziehen. Ein Beispiel: Oftmals machen geschiedene Eltern Probleme, weil diese nicht gemeinsam an der Brauttafel sitzen können oder wollen. Hier sollten Sie alle Traditionen hinter sich lassen und separate Familientische festlegen. Stattdessen können auch die besten Freunde mit an der Brauttafel sitzen. Wenn Ihre Gäste an Tischen sitzen, an denen Sie sich wohl fühlen und es keinen Grund zum Streit gibt, wird sich dies auch positiv auf die gesamte Atmosphäre auswirken.

Danielle Capito
Foto: Danielle Capito

Wenn Sie dennoch bei einem Problem nicht weiterkommen und nicht wissen, wie Sie bei der Planung der Sitzordnung vorgehen sollten, sollten Sie sich Rat einholen. Sprechen Sie gemeinsam mit Ihrem Bräutigam oder Ihren Eltern über die Probleme und finden Sie gemeinsam eine Lösung. Auch Hochzeitsplaner haben viel Erfahrung mit solchen Schwierigkeiten vor der Hochzeit und beraten Sie gerne.

Basile Crespin
Foto: Basile Crespin

Grundlegende Tipps

Auf jeden Fall sollten Sie sich aber vor der Hochzeit die Zeit nehmen, eine Sitzordnung zu planen. Besonders am Brauttisch sollten Sie genau festlegen, wer wo sitzt. Bei den kleineren Gästetischen können Sie dann eventuell auch ein wenig flexibler sein, die Tische, aber nicht die genauen Plätze zuweisen. Wichtig ist es auch für Sie, zu wissen, wer wo sitzt. Gerade, wenn Sie ein Menü und kein Buffet für Ihre Hochzeit organisieren möchten, sollten Sie wissen, wo beispielsweise Vegetarier, Veganer oder auch Gäste mit bestimmten Unverträglichkeiten sitzen.

Shea Christine Photography
Foto: Shea Christine Photography

Außerdem ist es sehr empfehlenswert, wenn es einen Raumwechsel gibt zwischen dem Nachmittag und Abend. So werden die Gäste ganz automatisch durchgemischt und die Atmosphäre flaut nicht ab.  An manchen Locations ist so ein Raumwechsel natürlich nicht möglich, hier sollten Sie einfach dafür sorgen, dass es zwischendurch einen Grund gibt, wegen dem sich die Gäste bewegen und durchmischen müssen. Beispielsweise bei einem Aperitiv an Stehtischen.

Elena Fleutiaux Photographie
Foto: Elena Fleutiaux Photographie

Und am wichtigsten ist vor allem, dass sich das Brautpaar zu nichts gezwungen fühlt. Sie müssen oder sollen nichts! Fühlen Sie sich schlichtweg frei in Ihrer Planung und überlegen Sie sich vorher einfach, wen Sie gerne bei sich haben wollen. Dann denken Sie an Ihre Gäste und setzen diejenigen zusammen, die sich gut kennen und verstehen (aber niemals Gästepaare trennen, denn für diese ist die Hochzeit ja auch ein besonderes Ereignis in der Beziehung!).

Bleiben Sie auf dem Laufenden und informieren Sie sich, was es Neues gibt aus der Hochzeitswelt in Ihrem Zankyou Hochzeitsmagazin!

Kontaktieren Sie Unternehmen, die in diesem Artikel erwähnt wurden:

Gefällt Ihnen dieser Artikel? Teile Sie Ihn mit Ihren Freunden!

Kommentieren

Erstellen Sie gratis und in nur 2 Klicks eine spektakuläre Hochzeitshomepage

100% personalisierbar und mit hunderten von Designs zur Auswahl. Weitere Designs ansehen >

Sie arbeiten in der Schweizer Hochzeitsbranche?
Wenn Sie in der Schweizer Hochzeitsbranche tätig sind, bietet Ihnen Zankyou zahlreiche Möglichkeiten an, Ihren Service bei unseren Brautpaaren bekannt zu machen, die uns auswählen, um ihre Hochzeit zu organisieren. Und dies in über 19 Ländern. Mehr Infos