Heiraten in der Schwangerschaft? 8 Dinge, die Sie dabei bedenken müssen!

Verlobung, Hochzeit, Kind – so sieht für viele die ideale Vorstellung aus, was die Reihenfolge der Familienplanung angeht. Nicht immer klappt das so, entweder, weil die Idee zu heiraten erst mit dem positiven Schwangerschaftstest kam, oder aber weil sich das kleine Wunder erst mitten in der Vorbereitung angekündigt hat. Beides stellt heute kein Problem mehr dar, entscheiden sich doch viele Paare erst aus Zukunftsgedanken an die kleine Familie für eine Heirat, weil sie das Beste für das Kind wollen. Dennoch ist sowohl bei der Vorbereitung, als auch am grossen Tag selbst einiges zu beachten, damit sich die kleine (zukünftige) Familie rund um wohlfühlt.

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Die Hochzeits-Vorbereitung

Eine Hochzeit zu planen ist in vielen Fällen nicht mal „so eben“ erledigt. Stattdessen nehmen sich Braut und Bräutigam mehrere Monate Zeit, ihren Tag so schön wie möglich und so genau wie möglich zu planen. Neben der Vollzeitstelle auch noch zwei bis drei Stunden am Tag zum Wedding-Planner zu mutieren und neben Location- und Terminsuche, den Brautkleid-Kauf, das Make-Up, die Frisur, das Menü, die Sitzordnung, die Notfallkörbchen, die Dekoration und unzählige weitere Dinge zu organisieren, ist häufig Standard. Und auch das Wochenende ist selten zum reinen Füsse hochlegen gemacht. Das sollte eine schwangere Braut-to-be wissen, bevor sie sich ins Abenteuer stürzt und am Ende unter ihren To-Do-Listen versinkt.

Es ist deshalb umso wichtiger, sich aktiv Hilfe zu holen und auch die Trauzeugen, die liebe Frau Mama und auch Schwiegermutti in spe ein bisschen mehr einzuspannen als üblich – sicherlich lassen sie sich aber gerne darauf ein, mit der Aussicht bald ihr (völlig stressfrei ausgetragenes) Enkel- bzw. Patenkind in den Armen zu halten. Dennoch – das eine oder andere Tränchen wird wohl fliessen, allein schon weil das emotionale Thema Hochzeit und die Hormone zusammen die ideale „Nah-am-Wasser-gebaut“ Kombination abliefern. Gut so – denn beide Phasen, die erste Schwangerschaft und die Hochzeitsvorbereitungen – sind einzigartige Erlebnisse, zusammen wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag an einem Tag und sollten in vollen Zügen genossen werden. Sich das immer wieder vor Augen zu halten, entspannt ganz bestimmt.

Das Budget

Dennoch sind nicht nur die schönen Gedanken Teil der Planung – denn auch hier geht es ums Geld. Sowohl eine Hochzeit als auch eine Baby-Erstausstattung sind keine kleinen Posten auf der Ausgabenliste. Wenn der Zukünftige also nicht Krösus höchst persönlich ist, sollte detailliert überlegt werden, wie viel von dem Budget für die nächsten Monate für das Baby eingeplant sein muss und wie viel für die Hochzeit draufgehen darf. Daran orientieren sich schliesslich weitere Posten: Die Location, das Menü, die Gästeliste und gewissermassen auch das Kleid. Natürlich gibt es auch in dem einen oder anderen Umschlag hinterher wieder einen Zuschuss, zumal in der Einladung explizit um monetäre Geschenke gebeten werden kann, allerdings ist es schwierig, damit zu rechnen. Besser: Etwas kleiner planen und ohne finanzielle Sorgen in die Ehe und das Familienleben starten.

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Der Look

Mal ganz abgesehen vom Offensichtlichen – dem Babybauch – ist der Look einer schwangeren Braut ein anderer, als er vielleicht zuvor, ganz ohne Zuwachs unter dem Herzen, erträumt wurde. Die Haare zu färben oder Dauerwellen zu lassen ist schwierig, und auch der Körper verändert sich stark. Nicht nur die deutlich sichtbare Wölbung am Bauch bereitet Sorgen, auch die Wassereinlagerungen in Füssen und Beinen und das locker werdende Bindegewebe sorgen häufig für „Abweichungen“ vom ursprünglich so perfekt-erdachten Braut-Look.

Das stramme Sport- und Diätprogramm, das für viele Bräute vor dem grossen Tag auf der Tagesordnung steht, ist in der Schwangerschaft definitiv zu lockern. Denn es kann gefährlich sein, zu viel Gewicht zu verlieren, wenn doch eigentlich ein kleiner Mensch heranwachsen soll. Sport hilft allerdings trotzdem, den Körper zu formen und ist entgegen mancher Auffassung auch nicht schädlich für Mutter und Kind, besonders dann nicht, wenn schon vor der Schwangerschaft Sport betrieben wurde. Die körperliche Betätigung hilft sogar, auf die anstrengende Geburt vorzubereiten und der Müdigkeit entgegenzuwirken – vorausgesetzt, die Braut- und Mama-to-be übertreibt es dabei nicht. Das wirkt dem sich lockernden Bindegewebe (Winkearme!) entgegen und sorgt dafür, dass trotz Babybauch, eine strahlende, fitte Braut am Altar steht.

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Das Kleid

Auch der nächste Punkt wirkt sich natürlich direkt auf den Look der Braut aus, der als werdende Mutter schlicht anders ist, als ohne Baby on Bord. Ein Kleid im Meerjungfrauen-Stil oder das sexy Kurzmodell sehen dann nicht mehr ganz so aus, wie ursprünglich vielleicht gedacht. Schlimm ist das nicht, schliesslich kann auch eine schwangere Braut etwas Enganliegendes tragen. Allerdings muss beim Kauf darauf geachtet werden, wie weit dieser sich bis zum grossen Tag noch entwickeln wird. Einfacher ist es da, auf ein Kleid im Empire-Stil zu setzen. Wenn dieses unterhalb der Brust bereit ausgestellt ist und sich weitet, „verschwindet“ der Bauch darunter, je nach Stoffmenge auch egal wie gross er ist. Also: Vor dem Kleiderkauf auf den Kalender schauen und darauf achten, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten sein wird. Und dann, darauf achten, dass es sich richtig anfühlt – denn grade bei dem Brautkleid gibt es das eine Kleid, das eine Frau strahlen lässt. Bei werdenden Müttern ist das ganz besonders wichtig.

Das Gefühl

Denn das Gefühl muss stimmen. Das mag sich seltsam anhören, denn schliesslich ist die Hochzeit ja eine Feier der Liebe und eines Paares, aber gleichsam auch ein Tag, an dem alle Augen auf das Paar gerichtet sind. Gerade die Braut rückt dabei immer wieder in den Fokus – eine Rolle, in der sie sich wohl fühlen sollte. Mit Babybauch ist das manchmal so eine Sache, denn viele Frauen berichten davon, sich wie ein Wal zu fühlen, der ihrem Mann in gewisser Weise gar nicht gefallen kann. Das sind Gefühle, die an dem Tag der Hochzeit nichts zu suchen haben. Die Verabschiedung vom Stress, dem Druck und das Zulassen alles Schönen, alles Positiven und jedes Kompliments sind umso wichtiger – so wird es auch emotional ein toller Tag.

Die Emotionen

Die Emotionen sind als Braut und werdende Mutter ohnehin schwierig zu kontrollieren. Das sollte schon bei der Vorbereitung gewahr sein, so dass hier und da Pausen für das Brautpaar eingebaut werden. Einmal durchatmen und ganz für sich alleine sein tut gut in einem Tag voller Trubel. Und ebenfalls immer an der frau: Freudentränen Taschentücher, zum Trocknen des ein oder anderen emotionalen Tränchens.

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Die Feier

Schwangere haben andere Ansprüche an eine Feier, als eine voll fitte, vitale Braut, die ihren Körper ganz für sich alleine hat. Das bedeutet, dass die eine oder andere Ruheinsel geschaffen werden sollte – wie bereits anklang tut das auch dem Paar an sich gut, das sonst den ganzen Tag im Mittelpunkt steht. Aber auch Essen und Trinken sollten angepasst werden. Rohes Fleisch oder Rohmilchprodukte stellen für Schwangere eine potenzielle Gefahr da und sollten deshalb vom Menükärtchen gestrichen werden. Ebenfalls ist natürlich Alkohol ein No-Go. Den Sektempfang ausfallen zu lassen, ist dabei eine Möglichkeit, eine andere ist es, auf Ersatzgetränke zu setzen und viele bunte Limonaden anzubieten, die bei Bedarf mit Prosecco aufgespritzt werden können. So können die Gäste sich den Tag versüssen und auch die Braut kommt auf ihre Kosten.

Ebenso kann es natürlich sein, dass eine werdende Mutter nicht bis in die Nacht hinein tanzen möchte – und wenn doch, dann definitiv nicht mit hochhackigen Schuhen. Das entsprechend zu planen und entspannt an die Sache heranzugehen, ist völlig in Ordnung. Es ist ihr grosser Tag, der wohl schönste im bisherigen Leben und sollte eine Feier der Liebe, des Paares, des Lebens und der Familie sein – dabei hat Stress oder ein schlechtes Gewissen nichts verloren.

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…und mal fünfe gerade sein lassen

Wer als werdende Mutter vor den Altar tritt und in den Hafen der Ehe einläuft, der darf das ganz entspannt tun. Eine grosse Feier zu planen kann da anstrengend sein, wer sich jedoch Hilfe holt, schaffe auch das mit Links. Wichtiger als für alle anderen Bräute ist es für sie, sich keinen Stress zu machen, sich dem Druck zu entziehen und der ganzen Sache entspannt entgegen zu blicken. Sowohl dem Kind, als auch der eigenen Laune zu liebe, ist das Geniessen der entspannten Vorbereitung, der Schwangerschaft und der Hochzeit selbst am Ende das A und O – das Kind wird hinterher schliesslich noch genug auf Trapp halten.

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