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Das Hochzeitsbudget richtig kalkulieren - 5 Dinge die du nicht vergessen solltest

5 wichtige Dinge, die ihr bei der Planung eures Hochzeitsbudgets auf keinen Fall vergessen solltet.

Das Hochzeitsbudget richtig kalkulieren - 5 Dinge die du nicht vergessen solltest
  • Planung

Mit dem Überbringen der frohen Nachricht an alle Freunde und Verwandten habt ihr den ersten Schritt getan. Mit der Budgetplanung für euren grossen Tag macht ihr den zweiten. „Wir empfehlen das Hochzeitsbudget im Vorfeld festzulegen, damit man keine Überraschungen erlebt“, so die Hochzeitsplaner Mariola Dos Santos und Julia Lorenzo von Lorenzo & Dos Santos. Im Durchschnitt sollten Paaren zwischen 25.000 und 40.000 CHF für ihre Hochzeit einplanen. Weddingplaner Angelika Bernard ergänzt: “Viele schauen erst einmal erstaunt, wenn man ihnen mitteilt, dass eine durchschnittliche Hochzeit mit 50 Gästen bei 20.000 CHF anfängt”. Ein solches Budget beinhalten die Inanspruchnahme professioneller Dienstleister. In 5 Schritten haben wir euch aufgelistet, was ihr bei der Planung nicht vergessen solltet und wie ihr euch Budget richtig kalkuliert.

1. Plant die Anzahl der Gäste

Der Kernpunkt der richtigen Planung ist die Anzahl der Gäste. Diese ist ausschlaggebend für die Grösse der Location und die Planung der Verpflegung. Findet deshalb vorher heraus, was eure Herzenswünsche sind, so Angelika Bernard. Worauf legt ihr am meisten Wert?

Eure Gäste

Habt ihr ein kleines Budget, müsst ihr vielleicht auf die eine oder andere Person verzichten. Kompromisse muss man bei jedem Budget eingehen. Durchschnittlich erscheinen bei einer Hochzeit 150 Personen.

Bankett

Egal wie gross euer Budget ist, die Hälfte davon solltet ihr für das Bankett einplanen. Im Durchschnitt werden bei einer Hochzeit 90-120 CHF pro Kopf bezahlt. Jedes Paar entscheidet natürlich selbst, ob es mehr oder weniger ausgeben kann und möchte.

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Credits: Lorenzo & Dos Santos

Mara Cirillo von White-Notes Weddingplanner erzählt, dass eine Feier in einem Restaurant einfacher zu kalkulieren sei. Es gäbe weniger Elemente, die extra organisiert und bezahlt werden müssten, da die Location diese meistens bereits anbiete. Sie betont ausserdem, dass bei jeder Location neben der Raummiete noch andere Extras bezahlt werden müssen. Mara Cirillo schlägt vor mindestens einen Catering-Anbieter vor der Buchung auszuprobieren. Wenn möglich sogar am Veranstaltungsort. So habt ihr eine Vorstellung davon, wie eure Hochzeit aussehen könnte und ob euch diese Variante gefällt.

Weitere Ausgaben

Während der Feier werden kleine Gastgeschenke an die Gäste verteilt. Für diese können die Kosten unterschiedlich hoch ausfallen. Besprecht als Paar, wie viel ihr pro Gast ausgeben möchtet.

Je höher die Gästeanzahl, desto höher die geforderte Menge an Transportmitteln. Überlegt euch, ob ihr Fortbewegungsmittel für grössere Gruppen organisieren wollt und berücksichtigt die anfallenden Kosten dafür.

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Credits: White-Notes Weddingplanner

2. Eure Kleidung

Informiert euch über Preise und Geschäfte, bevor ihr entscheiden, wie viel ihr genau für eure Hochzeitskleidung ausgeben könnt und wollt. Wichtig: Was möchtet ihr und woher? Plant Budget und Zeit gut. Angelika Bernard sagt: “Oft wird beim Brautkleid mehr ausgegeben als budgiert, da der Mädchentraum vom Prinzessinenkleid sich in der Zeit meist nicht ändert”.

Preise

Der Preis des Brautkleides fällt oftmals deutlich höher aus als der für den Anzug des Bräutigams. Im Schnitt solltet ihr etwa zwischen 600 bis 2000 CHF für das Kleid und 350 bis 700 CHF für den Anzug einplanen. Die deutlich höheren Kosten für die Braut entstehen durch die besonderen Stoffen und Details des Kleides, die benötigte Pflege, sowie durch den Arbeitsaufwand der in jedem Brautkleid steckt. Je nachdem, wo ihr die Kleidung für euren grossen Tag kauft und für was ihr euch entscheidet, können die Preise stark variieren.

Optionen

Es ist möglich, die Kleidung für den grossen Tag in beliebigen Modegeschäften zu kaufen oder gar zu mieten. Ihr spart dadurch Zeit und Geld. Ausserdem könnt ihr eure Wahl direkt mitnehmen und anziehen.

3. Listet die wichtigsten Dienstleister auf

Für eure Hochzeit werdet ihr die Arbeit einiger Dienstleister in Anspruch nehmen. Einige davon sind offensichtlich, an andere denkt man erst im Laufe der Organisation. Versucht daher bereits während der Budgetkalkulation alle Dienstleister aufzulisten.

Weddingplanner

Ein Weddingplanner kann euch diese Arbeit zum grossen Teil abnehmen und euch bei der Planung helfen. Erfahrene Hochzeitsplaner haben guten Kontakt zu verschiedenen Dienstleistern der Hochzeitsbranche – Locations, Blumenlieferanten, Catering-Firmen, Konditoren … – die Qualität an euren grossen Tag ist euch dadurch sichert. Ausserdem sollte der Hochzeitsplaner das angegebene Budget gut haushalten und viele wertvolle Tipps und Tricks kennen, wo man am Fest sparen kann, sagen uns die Weddingplanner von Lorenzo & Dos Santos 

Mara Cirillo vergleicht die Hochzeitsplanung gerne mit einem Hauskauf: Kauft ihr ein fertiges Haus, gibt es einen Festpreis (selbst bei Änderungen und Extrakosten). Entscheidet ihr euch dafür, ein eigenes Haus zu bauen, kommen viele verschiedene Faktoren zusammen. Diese müssen alle bezahlt werden. Ein Profi hilft euch dabei, das Budget nicht aus den Augen zu verlieren.

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Credits: Weddingplaner Angelika Bernard

Foto- und Videograf

Mit zu den wichtigsten Dienstleistern einer Hochzeit gehören Foto- und Videografen. Sie sorgen dafür, dass ihr tolle Erinnerungen an euren grossen Tag habt. Plant mindestens 10% eures Budget für einen professionellen Foto- und Videografen ein.

4. Rechnet mit Zusatzkosten

Man sollte immer eine kleine Summe für unvorhersehbare Nebenkosten oder Extras in sein Budget einkalkulieren. Abweichungen im Budget von ca. 10% seien normal, so Mariola Dos Santos und Julia Lorenzo. Entscheidet euch für verschiedene Pakete eurer Dienstleister, um Geld zu sparen, auch wenn es euch zunächst teuer und verschwenderisch erscheint. Denn da alles individuell gestaltet werden kann, häufen sich Zusatzkosten oftmals sehr schnell an. Das kann schlecht fürs Budget sein, so Mara Cirillo von White-Notes Weddingplanner.

Zweifel und Extras

Eine offene Bar ist das beste Beispiel: Manchmal ist der Service im Preis inklusive, manchmal wird dieser extra berechnet. Auch die Rechnung für die Musik, zum Beispiel des DJs, solltet ihr nicht unterschätzen. Schaut, welche Möglichkeiten eure Location bietet. Vergesst ausserdem nicht das Abendprogramm. “Achtet darauf, dass weniger wichtige Sachen eure Herzenswünsche nicht übernehmen”, sagt Weddingplaner Angelika Bernard.

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Credits: White-Notes Weddingplanner

Andere Serviceangebote

In den letzten Jahren haben sich verschiedene Trends etabliert. Um den Gästen etwas bieten zu können, gibt es allerlei Angebote wie Food-Trucks oder Candy Bars, Photobooths in verschiedenen Variationen, Feuerwerk und vieles mehr. An solche Extras denken viele Paare am Anfang der Planung nicht. Im Endeffekt summieren sich solche Zusätze und sollten deshalb unbedingt von Anfang an im Budget einkalkuliert werden.

Unerwartetes

Auch für Notfälle, eventuelle Änderungen, etc. solltet ihr gerüstet sein. Daher gilt: Lieber zu viel Geld als zu wenig einplanen. Eure Hochzeit soll schließlich der schönste Tag Eures Lebens werden.

5. Eure Flitterwochen

Euer Budget für die Hochzeitsreise solltet ihr bereits mit dem Budget eurer Hochzeit festlegen und auf derselben Liste festhalten. Je nach Reiseziel unterscheiden sich die Preise teilweise in grossen Summen. Der Durchschnitt für die Reise nach der Hochzeit liegt jedoch bei ca. 3.500 CHF. Denkt an mögliche Zuschläge in Haupt- oder Nebensaison. Lasst euch in Reisebüros beraten, die auf die Organisation von Flitterwochen spezialisiert sind, und achtet auf Rabattaktionen und verschiedene Angebote. Nehmt euch Zeit, um verschiedene Reisen zu vergleichen. Schliesslich sollet ihr eure erste gemeinsame Reise als Ehepaar in vollen Zügen geniessen können.

Zum Schluss rät Angelika Bernard, darauf zu achten, dass das alles zusammen passe und sich dies auch im Budget als Roter Faden widerspiegle.

Nutzt ausserdem unsere Checkliste um Ihre Hochzeit zu planen. So können Sie nichts vergessen!

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Tipps für die Planung einer internationalen Hochzeit

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