Der Anfang Ihrer Hochzeitsplanung: Wie möchten wir überhaupt heiraten?

Sie entscheiden sich für den nächsten Schritt in der Beziehung, hauchen nach der Frage aller Fragen das lang ersehnte ‘Ja’ und dann? Das ist eine sehr gute Frage, denn nach dem Heiratsantrag stehen Brautpaare natürlich genau am Anfang aller Hochzeitsplanung und bevor nicht ganz grundlegend geklärt wird, wie das Brautpaar überhaupt heiraten möchten, geht auch nichts weiter. Die Hochzeitsplanerin Simone Glarner von Liebesding hat sich in ihrem heutigen Blogbeitrag genau diesem Thema gewidmet:

Es soll der schönste Tag im Leben werden – die eigene Hochzeit! Es ist jedoch kein Geheimnis, dass bereits bei der Planung einiges schieflaufen kann und die Beziehung oftmals auf eine starke Probe gestellt wird. Damit das Paar die Vorbereitung und die Hochzeit mit möglichst wenig Stress und Frust geniessen kann, setzen immer mehr Paare auf die Unterstützung eines Hochzeitsplaners.

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Foto: fotorock

Start in die Hochzeitsplanung

Zu Beginn der Planung ist es ganz wichtig, dass sich das Paar und die professionelle Unterstützung gut verstehen und die Erwartungen und Wünsche besprochen werden. Dazu ist ein erstes Treffen zwischen dem Paar und dem Hochzeitsplaner zwingend. Auch deshalb, weil in dieser hochemotionalen Zeit die Chemie zwischen den beiden Parteien für eine entspannte und angenehme Atmosphäre entscheidend ist. Ein wichtiger Faktor für das Gelingen einer wundervollen Hochzeit ist zudem, dass bereits beim ersten Gespräch beide Ansichten, die der Braut und die des Bräutigams, einbezogen werden. Oftmals liegen hier die Prioritäten bereits grundlegend auseinander und es ist mitunter die Aufgabe des Hochzeitsplaners beiden Seiten gerecht zu werden.

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Foto: Magnus Bogucki Hochzeitsfotograf

Damit erste Ideen und Details mit dem Planer besprochen werden können, sollte man sich ein paar grundsätzliche Frage stellen:

  • Wie möchten wir überhaupt heiraten?
  • Möchten wir religiös heiraten, nur zivil oder mit einer freien Zeremonie?
  • Wann möchten wir heiraten? Im Frühling, im Sommer oder doch lieber im Winter?
  • Wen möchten wir an der Hochzeit dabeihaben? Eine erste Gästeliste hilft, die Anzahl Personen und der Anteil an Kindern abzuschätzen.
  • Wo möchten wir heiraten? In unserem Stammlokal, in einem schönen Hotel oder lieber in einer Berghütte?
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Foto: Philip Böni
  • Haben wir ein bestimmtes Thema oder eine Farbe welche uns verbindet?
  • Welche Aufgaben möchten wir einem Hochzeitsplaner übergeben? Und was organisieren allenfalls die Trauzeugen, Verwandte oder Freunde?
  • Was gehört für uns unbedingt zu einer Hochzeit?
  • Mit was können wir uns überhaupt nicht identifizieren?
  • Welches Budget möchten wir dafür ausgeben?
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Foto: Ti Sento Photography

Erfahrungsberichte

Es ist auf jeden Fall auch gut – falls gewünscht – sich mit Kollegen, Freundinnen und Familienmitgliedern im Vorfeld auszutauschen. Die Fragen, wie und wo die Feier gestaltet wird, ob das Fest mit Kindern oder ohne stattfindet, wer zur Hochzeit eingeladen wird und wer wo sitzt, soll jedoch das Paar für sich alleine entscheiden. Denn schlussendlich ist es das Fest des Paares und soll primär auch für die beiden funktionieren. Trotzdem wird man an diesem speziellen Tag auch Gastgeber sein, weshalb man auch den Blick der Gäste nicht aus den Augen verlieren sollte. Auch hier hat der Hochzeitsplaner die Aufgabe, das Paar auf die Erwartungen und Gefühle der Hochzeitsgäste hinzuweisen und zu beraten.

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Foto: ggfoto – Gianni Groppello

Der passende Zeitplan

Natürlich liest man oft, dass man früh genug mit der Planung der Hochzeit beginnen soll. Aber was heisst früh genug? Bei einer optimalen Planungszeit muss das Paar mit rund einem Jahr rechnen. Gerade bei den Lokalitäten, beim Standesamt oder bei der Kirche müssen die Plätze früh genug gesichert werden. Wenn man zudem ein besonderes Datum im Auge hat, unbedingt so früh wie möglich die wichtigsten Eckpunkte fixieren.

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Foto: Andrea Kuehnis Photography

Warum einen Hochzeitsplaner engagieren?

Oftmals höre ich dann die Aussage: Einen Hochzeitsplaner können wir uns leider nicht leisten. Dazu möchte ich ebenfalls ein paar wichtige Worte verlieren. Ganz klar sieht auf den ersten Blick die gesamte Hochzeit sehr teuer aus und man sucht automatisch nach Möglichkeiten, Kosten zu sparen. Ein Hochzeitsplaner kann aber auch dabei helfen. Das gute Netzwerk und die vielen Partnerschaften eines Hochzeitsplaners helfen dem Paar die angemessenen Produkte und Preise für die gewünschte Dienstleistung zu finden.

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Foto: Nina Wüthrich Photography

Weiter ist es die Aufgabe des Hochzeitsplaners auch gute Alternativen für auf den ersten Blick teure Angebote zu finden oder die Wünsche so anzupassen, dass diese ins Budget passen, ohne grosse Abstriche machen zu müssen. Und nicht zuletzt hilft es auch, von Anfang an ein umfassendes und möglichst realitätsnahes Budget zu erstellen. Wenn die ersten Reservierungen und Anzahlungen gemacht wurden, wird es schwierig in einem späteren Zeitpunkt die Dienstleistungen nochmals anzupassen, falls das Budget nicht reicht. Schlussendlich bin ich der Meinung, dass man ohne Hochzeitsplaner in etwa gleich viel für die Hochzeit ausgibt, wie wenn man einen Hochzeitsplaner von Anfang an dazu nimmt. Und was es dadurch sicherlich wird: Entspannter!


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