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Freie Trauung: 10 Punkte, die du bei der Planung unbedingt beachten solltest!

Freie Trauungen gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Worauf man bei der Planung einer freien Trauung achten muss, zeigen wir dir!

Freie Trauung: 10 Punkte, die du bei der Planung unbedingt beachten solltest!
Foto: unsplash
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Immer mehr Verlobte können sich vorstellen, sich im Rahmen einer freien Trauung das Ja-Wort zu geben. Schon lange muss es nicht mehr traditionell von statten gehen. Doch wie funktioniert das? Wie sieht da die Planung aus? Fragst du dich das momentan auch? Wir geben dir alle Antworten und eine Übersicht darüber, was bei der Planung der freien Trauungszeremonie zu beachten ist. 

Die freie Trauung erfreut sich auch in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit. Sie erfordert allerdings einiges mehr an Planung als eine zivile oder Kirchenhochzeit – wir sagen dir, welche 10 Schritte du unternehmen musst, damit diese ein voller Erfolg wird!

  1. Datum festlegen
  2. Ort festlegen
  3. Trauredner auswählen
  4. Einladungen schreiben
  5. Musik organisieren
  6. Hochzeitsfotografen organisieren
  7. Setting planen
  8. Täschmeister ernennen
  9. Ablauf planen 
  10. Tag geniessen

1. Datum festlegen

Legt fest, wann ihr heiraten möchtet und sende schnellstmöglich eine Save-the-Date-Karte an alle Freunde und Verwandten – dabei geht es nicht nur um mögliche Daten, die mit den wichtigsten Gästen unbedingt abgesprochen werden sollten, sondern auch um den Ablauf am Hochzeitstag: Um welche Uhrzeit soll die Trauung stattfinden? Ist zwischen dem Ort der Trauung und dem des Banketts eine grössere Verschiebung notwendig oder ist ein entsprechendes Rahmenprogramm (z.B. eine Schifffahrt) geplant, liegt ein Termin am frühen Nachmittag auf der Hand. Findet hingegen alles am selben Ort statt, solltest du nicht zu früh beginnen – lange Wartezeiten und endlose Apéros gilt es zu vermeiden, die Trauung am späteren Nachmittag ist ideal! Vielleicht entscheidest du dich aber auch für etwas ganz Unkonventionelles und ungemein Romantisches wie eine Trauung bei Sonnenuntergang oder bei Mondschein?

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Foto: PaperZankyou

2. Ort festlegen

Bestimmt, wo ihr getraut werden möchtet: Klassisch – z.B. in einer Villa oder auf einem Schloss? Unkonventionell – z.B. auf einem Bauernhof oder im Gewächshaus? Am Ort des Banketts – viele Hotels und Restaurants verfügen über entsprechende Möglichkeiten und aufwändige Verschiebungen erübrigen sich. Oder vielleicht heiratet ihr doch in einer Kirche oder Kappelle – viele bieten einen optimalen Rahmen und stehen auch für freie Trauungen zur Verfügung. Überlegt euch auch, ob die Trauung drinnen oder draussen stattfinden soll – letztere verursacht zusätzlichen Aufwand, siehe Punkt 7. Beachte auch, dass ihr bei der Trauung draussen auf jeden Fall eine angemessene Schlechtwettervariante braucht – und nein, ein windiges Partyzelt ist keine Option! Sobald ihr wisst, was ihr möchtet, könnt ihr mit der Suche beginnen – im Idealfall 18 – 12 Monate vor der Hochzeit, viele attraktive Trauungslokalitäten in der Schweiz sind sehr schnell ausgebucht!

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Foto: unsplash

3. Trauredner auswählen

Überlegt euch auch, wer eure Trauung durchführen könnte – beginne mit der Suche nach “eurem” Trauredner; dieser kann sowohl ein Mann also auch eine Frau sein. Mindestens so wichtig, wie der Ort, an dem die Trauung stattfindet, ist die Person, die euch traut – sie sollte vollumfänglich euren Vorstellungen entsprechen und euch sympathisch sein. Vereinbare ein erstes Gespräch und frage nach: Welchen Inhalt wird eure Trauung haben – könnt ihr diesen mitbestimmen bzw. die Trauung mitgestalten? Ist die Trauzeit frei wählbar? Wie tritt der Trauredner bei der Trauung auf (Outfit), was bringt er mit (Mikrophon, Headset…)? Was kostet er und was ist im Preis alles inbegriffen (Vorgespräche, Reisezeit, Fahrspesen)? Auch hier solltest du möglichst schnell zumindest eine Reservierung tätigen und mit deinem Entscheid nicht zu lange warten – gute Trauredner sind oft Monate im Voraus ausgebucht!

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Foto: Glückszeit

4. Einladungen schreiben

Sobald die Lokalitäten für Trauung, Apéro und Bankett und die Person, die euch traut, feststehen, kannst du dich mit den Einladungen beschäftigen. Denk daran, dass die Trauung im Freien in der Regel einen speziellen Dresscode erfordert – dunkle Anzüge und lange Kleider sind wenig passend, hier sollten auch Sommerkleider und -anzüge erlaubt sein! Mach einen Hinweis bezüglich Schuhe, wenn die Trauung bei entsprechenden Bedingungen auf Rasen stattfindet – du willst sicher vermeiden, dass die weiblichen Gäste mit High Heels darin steckenbleiben!

5. Musik organisieren

Organisiere die passende musikalische Begleitung für eure Trauung – hier solltest du sich nicht aus Kostengründen auf Live-Musik verzichten; Musik ab Band nimmt der Trauungszeremonie viel an Authentizität und Romantik! Lieber hier einen Solisten oder ein Duo engagieren, der/die mit euren Lieblingsliedern der Trauung einen noch persönlicheren Touch gibt/geben und am Abend dann auf einen DJ zurückgreifen. Viele Musiker sind gegen ein kleines Aufgeld auch gerne bereit, auch noch den Apéro musikalisch zu umrahmen.

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Foto: Noble Jazz

6. Hochzeitsfotografen organisieren

Du möchtest wertvolle Erinnerungen an eure Trauungszeremonie? Dann engagiere zumindest für die Dauer derselben einen professionellen Hochzeitsfotografen! Auch wenn du nur über ein kleines Budget verfügst und danach Gäste darum bittest, von eurer Hochzeit ein paar Fotos zu machen – während der Trauung willst du sicher vermeiden, dass ständig Smartphones und Kameras klicken! Ein routinierter Fotograf weiss genau, wo er sich positionieren muss, um die besten Bilder von Einzug, Ja-Wort, Ringtausch, Kuss und weiteren Höhepunkten zu machen!

7. Setting planen

Kümmere dich um das Setting an eurer Trauung – anders als auf dem Zivilstandsamt oder in der Kirche ist dieses nicht automatisch gegeben und unter Umständen musst du noch einiges organisieren: Stühle oder Bänke für die Gäste, einen Tisch oder ein Rednerpult für den Trauungsgestalter, Verstärker und Mikrophon…Je nach dem, wie schön der Ort ist, den du für die Trauung vorgesehen hast – braucht es auch einiges an Blumen und Dekoration, damit es richtig festlich wirkt. Hier können Hussen, ein Teppichläufer, Blumenspaliere und -bögen etc. Wunder wirken! Überlege dir auch, wie ihr sitzen möchtet – vor den Gästen oder ihnen halb zugewandt? Auf speziellen Stühlen oder einer originellen Bank? Auch das will organisiert sein!

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Foto: unsplash

8. Täschmeister ernennen

Bestimme den “Master of Ceremony“, in der Schweiz meist “Täschmeister” genannt. Dieser sorgt dafür, dass vor, während und nach der Trauung alles reibungslos abläuft; er hilft den Gästen, ihre Plätze zu finden, eliminiert, wenn nötig, Umgebungslärm, indem er freundlich und bestimmt für Ruhe sorgt und schaut danach, dass alles nach Plan läuft. Nach dem Auszug des Brautpaares sorgt er dafür, dass alle und alles am richtigen Ort sind (Ringkissen und ähnliches auf dem Geschenketisch; die Gäste beim Apéro…) und hilft bei Bedarf beim Abbau von Musik und Mobiliar. Die Trauzeugen solltest du für diese Aufgabe nicht in Betracht ziehen – ihnen gebührt während der Trauung der Platz an eurer Seite bzw. in der ersten Reihe!

9. Ablauf planen

Lege den Ablauf an eure Trauung in Absprache mit dem Trauredner im Detail fest: Wer ist wann vor Ort? Wer zieht wann ein und in Begleitung von wem? Welches Lied wird wann gespielt? Wer bringt die Ringe? Welche Mitteilungen müssen am Ende der Zeremonie noch gemacht werden und von wem? Wie verläuft der Auszug – wird ein Spalier gewünscht? Kommuniziere den detaillierten Ablauf allen Beteiligten, damit jeder Bescheid weiss – du vermeidest damit unnötige Aufregung am Hochzeitstag!

10. Tag geniessen

Wenn der grosse Tag endlich da ist: Geniesst eure Trauungszeremonie in vollen Zügen und ärgert euch nicht, wenn dann doch nicht alles so läuft, wie geplant oder erhofft! Wichtig seid in diesem Moment nur ihr beide – eure Liebe wird an diesem Tag gefeiert! Wir wünschen gutes Gelingen!

 

 

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