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"Bis dass der Tod euch scheidet" – Formalitäten für die kirchliche Trauung

"Bis dass der Tod euch scheidet" – Formalitäten für die kirchliche Trauung

Alles zur kirchlichen Trauung in der Schweiz. Vorbereitung, Planung und Ablauf.

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speichernFormalitäten für die kirchliche Trauung. Foto: Carolina Pires
Formalitäten für die kirchliche Trauung. Foto: Carolina Pires
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Im Gegensatz zur Ziviltrauung verläuft die kirchliche Trauung mit deutlich weniger bürokratischem Aufwand. Dafür stecken allerdings Paare, die sich für eine Eheschließung Gottes Segen einholen möchten, weit mehr Energie, Nerven und Schweiß in diesen Teil der Feierlichkeiten.

Der kirchlichen Zeremonie geht immer die Ziviltrauung voraus, ohne den dort erhaltenen Familienausweis ist eine religiöse Trauung unzulässig. Dieser muss aber erst direkt vor dem Beginn des Prozedere in der Kirche vorgelegt werden,was eine kirchliche Trauung direkt im Anschluss einer Ziviltrauung möglich macht.

Der Termin für eine religiöse Zeremonie sollte auf jeden Fall rechtzeitig abgemacht werden, vor allem dann, wenn man sich einen bestimmten Pfarrer oder eine bestimmte Pfarrerin wünscht. Mit diesem wird dann im Vornherein auch über den Ablauf der Trauung gesprochen, dazu gehört auch die Vorbereitung im Bereich der Dekoration, die gewünschte Musik und andere persönliche Wünsche. Außerdem wird das zukünftige Brautpaar über die Bedeutung der Ehe im religiösen Sinne aufgeklärt, denn schließlich geht es bei einer kirchlichen Trauung nicht nur um den Wunsch, in weiß zu heiraten und den Mittelgang hinunter zu schreiten.

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Formalitäten für die kirchliche Trauung. Foto: Carolina Pires

Die Inanspruchnahme der in der eigenen Gemeinde ansässigen Kirche ist (Extrawünsche ausgenommen) meist kostenlos. Wer sich als Trauungsort eine andere Kirche wünscht, zum Beispiel weil hier bereits die Eltern geheiratet haben, es sich um den eigenen Geburtsort handelt oder diese schlicht und ergreifend schöner ist, der wird etwas dafür bezahlen müssen. Rechnen Sie bei besonders beliebten Kirchen auch mit einer langen Wartezeit, um an einen Trautermin zu kommen.

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Während der Zeremonie ist es außerdem gängig, dass die Partner voreinander eigens verfasste Eheversprechen ablegen, meistens werden auch in diesem Zuge die Ringe (erneut) ausgetauscht, doch das kann jedes Paar für sich entscheiden.

In katholischen Kirchen wird zudem im Zuge der Trauung ein Ehedokument erstellt und ausgehändigt.

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