10 Dinge, die nach der Hochzeit wichtig sind

10 Dinge, die nach der Hochzeit wichtig sind

Nach der Hochzeitsfeier muss man auch noch an ein paar Dinge denken - wir haben die zehn wichtigsten Dinge für Sie zusammen gefasst!

10 Dinge, die nach der Hochzeit wichtig sind
Foto: Fotolia.com © Andriy Medvediuk
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Die Hochzeit ist nun vorbei, der ganze Vorbereitungsstress ist wie weggeblasen und spätestens in den Flitterwochen stellt sich wieder Entspannung ein. Doch von Langeweile kann keine Rede sein: Es gibt noch viele Dinge zu erledigen. Dazu gehört leider lästiger Papierkram. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Sie beide einen schönen Start ins Eheleben haben und sich auch nach dem Ja-Wort um Ihre Partnerschaft kümmern.

Hochzeitsgeschenke auspacken

Während der Hochzeitsfeier bleibt keine Zeit, um sich die liebevoll ausgesuchten Hochzeitsgeschenke anzuschauen und die Glückwunschkarten zu lesen. Nehmen Sie sich lieber nach der Hochzeit einen Tag dafür Zeit.

Das Auspacken der Hochzeitsgeschenke und der Karten ist ein schöner Einstieg in das Eheleben und eine sehr emotionale Angelegenheit, die sehr viel Freude macht. Bei den vielen Glückwünschen und Geschenken verliert man schnell den Überblick, welcher Gast was überreicht hat. Am besten ist es, Sie führen eine Liste darüber, von wem Sie welches Geschenk erhalten haben. Dann können Sie auf der Dankeskarte persönlich darauf eingehen.

2. Offene Rechnungen begleichen

Am Tag nach der Hochzeit sollten Sie ausschlafen und dann erst einmal die gemeinsamen Flitterwochen geniessen. Doch über die ganze Feierlaune und Euphorie dürfen Sie nicht vergessen, die übrigen Rechnungen zu begleichen. Das sollte spätestens in den ersten Wochen nach der Hochzeit geschehen.

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Schliesslich warten das Restaurant, Fotograf, Musiker und andere Dienstleister nach getaner Arbeit auf ihre Gage, sofern sie die nicht schon erhalten haben.

Am besten fertigen Sie schon während der Hochzeitsvorbereitungen eine Liste an mit den Beträgen, die zu zahlen sind, und haken bereits bezahlte Positionen ab. So haben Sie einen guten Überblick und werden von keinem Mahnschreiben überrascht.

3. Den Ämter-Marathon hinter sich bringen

Die Erinnerungen an die Hochzeit sind noch frisch und Sie möchten nun die Zeit als Ehepaar geniessen. Die romantische Stimmung wird leider schon kurz nach der Hochzeit etwas getrübt. Denn nicht nur für den Familien- und Freundeskreis ist es wichtig zu wissen, dass Sie nun verheiratet sind. Auch einige Ämter und Behörden sind daran interessiert, wenn sich Ihr Beziehungsstatus zu „verheiratet“ ändert.

So leidig es auch sein kann: Sie müssen einige Behördengänge hinter sich bringen, bis auf jedem Amt und auf jedem wichtigen Dokument vermerkt ist, dass Sie nun verheiratet sind.

  • Einwohnermelde- bzw. Gemeindeamt: Ob nun jeder seinen Namen behält oder einer den Namen des anderen übernimmt: Um den Gang zum Einwohnermeldeamt kommen Sie nicht herum. Bei einer Namensänderung müssen Reisepass und Personalausweis neu beantragt werden. Falls Sie direkt nach der Hochzeit in die Flitterwochen fahren wollen, sollten Sie das früh genug im Voraus erledigen.
  • Den neuen Namen bekanntgeben: Auch überall sonst, wo Ihr Name draufsteht, müssen Sie ihn ändern (lassen). Etwa auf dem Führer- und Fahrzeugschein, auf EC- und Kreditkarten und der Krankenversicherungskarte. Dazu kommen sämtliche Verträge, Versicherungen, Abos, Mitgliedschaften, soziale Medien, E-Mail-Adresse und nicht zuletzt das Namensschild auf dem Briefkasten. Ausserdem müssen der Vermieter und der Arbeitgeber über die Namensänderung Bescheid wissen.
  • Steuerberater: Je nachdem, wie die Einkommensverhältnisse ausfallen, ist es sinnvoll, sich über einen Wechsel der Steuerklasse zu informieren. Ein Steuerberater kann Ihnen bei der Entscheidung helfen.
  • Krankenkasse und Versicherungen: Die Krankenkasse und die Versicherungen müssen über die Änderung des Familienstandes informiert werden. Unter Umständen ergeben sich durch die Heirat neue, günstigere Konditionen.
  • Bank: Zusätzlich zur Mitteilung der Namensänderung, ist ein Gang zur Bank auch dann unvermeidbar, wenn die Ehepartner ein gemeinsames Konto eröffnen wollen.
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Foto: Fotolia.com ©ivanko80

4. In Erinnerungen schwelgen

Für eine Partnerschaft ist es wichtig, sich immer wieder an die vielen gemeinsamen Momente und Erlebnisse zu erinnern. Das lässt die starken Gefühle füreinander aufs Neue aufleben, was dazu beiträgt, die Beziehung zu stärken.

Zu den wichtigsten gemeinsamen Erlebnissen gehören die Hochzeit und die Flitterwochen, in denen es nur um Sie beide geht. Gerade an der Hochzeit werden sehr viele Fotos gemacht, um möglichst jedes Detail des grossen Tages bildlich festzuhalten.

Damit Sie auch Jahre nach der Hochzeit noch in Erinnerungen daran schwelgen können, sollten Sie zunächst vom Fotografen und von allen Gästen die Fotos sammeln und sie anschliessend in einem Fotobuch zusammenstellen. Was die Gestaltung betrifft, haben Sie bei einem digital erstellten Fotobuch viele verschiedene Möglichkeiten, angefangen beim Cover (Hardcover, Softcover oder Spiralbindung), über das Papier (matt oder glänzend) bis hin zum Layout der einzelnen Seiten. Selbst das Format können Sie auswählen.

Dadurch schaffen Sie ein besonderes, individuelles Erinnerungsstück an die Hochzeit. Auch für die Flitterwochen bietet sich ein solches Fotobuch an, denn damit haben Sie die schönsten Momente immer griffbereit.

5. Dankeskarten verschicken

Bei den ganzen herzlichen Geschenken und Glückwünschen zur Hochzeit sollten Sie jedem, der an Sie gedacht hat, für die Aufmerksamkeit danken. Am schönsten sind natürlich individuelle Danksagungen.

Ab einer gewissen Anzahl an Gästen ist es allerdings recht schwierig und langwierig, für jeden die passenden Worte zu finden. Daher hat es sich inzwischen so eingebürgert, Dankeskarten mit einem oder mehreren Fotos des Brautpaars und einem Grusstext zu erstellen.

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6. Die Romantik beibehalten

Sobald das Ja-Wort gesprochen ist, verschwindet bei vielen Paaren immer mehr die Romantik aus der Beziehung. Dabei ist es so wichtig für eine stabile Partnerschaft, sich bewusst Zeit zu zweit zu nehmen und das Miteinander zu geniessen.

Lassen Sie die Romantik auch nach Jahren immer wieder aufleben. Das muss nicht immer gleich ein üppiges Dinner oder ein anderes grosses Geschenk sein, ausser vielleicht am Valentinstag. Meistens sind es die kleinen Dinge wie liebevolle Gesten, die den Partner daran erinnern, wie viel er Ihnen bedeutet.

7. Sich Gedanken um den Nachwuchs machen

Vor allem nach der Hochzeit wird bei vielen Paaren der Wunsch nach einer eigenen, kleinen Familie grösser. Da ist es nicht so abwegig, sich jetzt, wo die Feierlichkeiten vorbei sind, ernsthaftere Gedanken um ein Baby zu machen.

Vorab sollten Sie aber ein paar Dinge abklären und sicherstellen, dass Sie beide bereit sind für die grosse Aufgabe des Elterndaseins. Wenn bei beiden der Kinderwunsch besteht, sollten Sie folgende Fragen klären:

  • Bietet unsere Wohnung ausreichend Platz für ein Kind?: In den ersten beiden Lebensjahren braucht ein Kind noch kein eigenes Zimmer. Danach aber braucht es deutlich mehr Platz zum Basteln, Spielen und Toben. Und mit zunehmendem Alter wird ein Rückzugsort für Kinder immer wichtiger. Früher oder später ist also ein Umzug in eine grössere Wohnung oder ein eigenes Haus fällig.
  • Wie steht es um Job und Karriere?: Ein Kind grosszuziehen bedeutet auch, dass zumindest einer der Partner seine Karriere für eine gewisse Zeit hintenanstellen muss. Wenn Sie gerade erst eine attraktive Position ergattert oder eine Beförderung in Aussicht haben, kostet es viel Kraft, Kind und Karriere miteinander zu vereinbaren.
  • Passt die finanzielle Situation?: Bis zur Volljährigkeit kosten Kinder eine Menge Geld. Zwar ist ein bescheidener Kontostand kein K.o.-Kriterium für den Kinderwunsch. Dennoch sollten Sie sich Gedanken darum machen, wie die zusätzlichen Ausgaben gestemmt werden sollen.

Wer aber auf den perfekten Zeitpunkt für ein Kind wartet, wird nie eines bekommen, weil es ihn schlichtweg nicht gibt. Solange der Kinderwunsch bei Ihnen beiden vorhanden ist und die Rahmenbedingungen zumindest grob passen, spricht nichts mehr dagegen.

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8. Freundschaften pflegen

Kein Zweifel: Der Partner ist der wichtigste Mensch im Leben und durch die Hochzeit rückt er oder sie ganz offiziell in den Lebensmittelpunkt. Trotzdem ist es wichtig, den Kontakt zum Freundeskreis aufrechtzuerhalten.

Planen Sie ganz bewusst Zeit für Ihre Freunde ein, denn im turbulenten Alltag rund um Job, Haushalt, Ehe und Hobbies verfliegen die Tage geradezu. Vereinbaren Sie zumindest einmal im Monat ein gemeinsames Treffen. So bleibt der Kontakt langfristig erhalten.

Am einfachsten ist das natürlich, wenn die Freunde ebenfalls verheiratet sind oder zumindest in einer Beziehung leben. Bei Single-Freunden ist das schon schwieriger, weil sich die Lebensstile stark voneinander unterscheiden. Aber auch für sie sollten Sie sich regelmässig Zeit nehmen. Das erhält die Freundschaft und tut einfach gut.

9. An den Hochzeitstag denken

Die Hochzeit ist einer der bedeutendsten Tage in der Beziehung eines Paares. Dieser Tag sollte auch nach Jahren nicht an Bedeutung verlieren. Deswegen ist es wichtig, dass beide Partner jedes Jahr an den Hochzeitstag denken.

Auch wenn vor allem Männer das wichtige Datum gern mal verschwitzen, es ist ein Zeichen der gegenseitigen Liebe und Anerkennung, diesen Tag jedes Jahr gemeinsam zu zelebrieren. Besonders, wenn ein Hochzeitsjubiläum ansteht, sollten Sie sich an den grossen Tag erinnern und an alles, was Sie beide bereits zusammen erreicht haben.

10. In schwierigen Phasen nicht aufgeben

Jedes noch so glückliche (Ehe-)Paar erlebt hin und wieder eine Phase, in der es zwischen den beiden Partnern nicht so gut läuft.

Egal, wie kräftezehrend es mitunter sein kann, aber geben Sie Ihre Ehe nicht auf, nur, weil Sie gerade eine schwierige Phase durchmachen. Nutzen Sie die Situation, um gemeinsam daran zu wachsen. Paare, die Probleme, Konflikte und andere Komplikationen zusammen durchstehen, stärken ihre Beziehung zueinander. Notfalls ist es an der Zeit, um zu überprüfen, ob die gemeinsamen Ziele noch aktuell sind oder ob sich für einen von Ihnen irgendetwas gravierend verändert hat, und dann eine gemeinsame Lösung dafür zu finden.