Dos and Don'ts: Outfit Ideen für eine Herbsthochzeit

Dos and Don'ts: Outfit Ideen für eine Herbsthochzeit

Wir haben Inspirationen gesammelt und erinnern an die teils ungeschriebenen Gesetze, die auf jeder Hochzeit gelten – nicht nur im Herbst!

Dos and Don'ts: Outfit Ideen für eine Herbsthochzeit
Foto: Cody & Allison Photography
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Schön, wenn Freunde und Verwandte den schönsten Tag ihres Lebens mit einem feiern wollen und man zur Hochzeit eingeladen wird. Dabei stellt sich jedoch immer die Frage: Was ziehe ich an? Es gibt bestimmte Farben, die für einen Hochzeitsgast tabu sind und Regeln, an die man sich halten muss. Doch wie war das noch, Rot darf nur die Brautmutter tragen? Gilt das heute noch? Und wie hält man sich auf einer herbstlichen Hochzeit am besten warm, ohne unbequem eingepackt auszusehen?

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Foto: Pixabay

Diese Outfit-Regeln sind für Hochzeitsgäste unverzichtbar

Es gibt einige ungeschriebene Gesetze, die man kennen sollte:

Die Farbe Weiss ist allein der Braut vorbehalten, denn es ist ihr großer Tag. Selbst bei cremefarbenen Outfits muss man aufpassen und sie mit anderen Farben kombinieren.

Rot trägt nur die Mutter der Braut, das gilt immer noch. Mit dieser Farbe zöge man unnötig die Blicke auf sich und würde leicht etwas verzweifelt wirken.

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Der Glamour Faktor ist ebenfalls der Braut vorbehalten. Keinesfalls sollte man glamouröser aussehen als sie selbst. Auf sehr opulente Kleidung und ausgefallenen, üppigen Schmuck sollte man also verzichten.

Das Motto der Feier gibt auch für die Gäste die Kleiderregeln vor. Auf einer Boho-Hochzeit sollte man nicht zu gestylt erscheinen, auf einer schicken Feier nicht im lässigen Look. Auch Farbvorgaben sind unbedingt zu beachten. Gibt es auf der Einladung keine konkreten Hinweise auf die Kleiderordnung, fragt man am besten nach dem Dresscode.

Tabu sind Jeans und tiefe Ausschnitte in der Kirche.

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Foto: Unsplash

Ein Kleid geht immer – doch welches ist das  richtige?

Neben einem hübschen Hosenanzug ist ein Kleid immer die richtige Wahl, wenn man als Gast auf einer Hochzeit ist. Im Sommer ist das kein Problem, denn dann tragen viele Frauen ohnehin Kleider. Im Herbst ist es jedoch deutlich kühler, sodass man den Rest des Outfits entsprechend anpassen muss. Die Frage ist also, wie schafft man es, schick auszusehen und trotzdem nicht zu frieren?

Die Wahl des Outfits hängt natürlich wesentlich von der Location ab. Manche Paare entscheiden sich auch im Herbst, im Garten zu feiern und dort eine naturnahe Boho-Feier zu veranstalten. Dieser Plan kann im Sinn des Wortes ins Wasser fallen, und selbst wenn es trocken bleibt, muss man seinen Look entsprechend anpassen. Doch beginnen wir beim Kleid:

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Foto: Unsplash

Das perfekte Kleid ist leicht zu finden

Ein Kleid ist immer die richtige Wahl, sei es für sehr schlanke oder weibliche Frauen. Letztere finden beispielsweise im Shop von Ulla Popken Kleider mit einer perfekten Passform, in denen sie bei der Feier eine gute Figur machen. Und so sollte das Kleid beschaffen sein:

  • Eine mittlere Länge ist ideal. Ein zu kurzes Kleid ist unpassend für die Gelegenheit. Findet die Feier im Garten statt, ist ein bodenlanges Abendkleid nicht die passende Wahl, im Innenbereich wirkt es jedoch sehr festlich und kann dort gut getragen werden. Ansonsten ist knielang eine gute Option.
  • Bei den Farben ist ausser Weiss und Rot alles möglich. Besonders festlich wirken einfarbige Modelle aus Stoffen wie Chiffon und mit Spitze. Für eine bayrisch oder österreichisch angehauchte Feier kann natürlich auch ein Dirndl zum Einsatz kommen. Es ist nicht die bequemste Art, den Tag zu verbringen, zaubert aber eine tolle Taille.
  • Im Herbst sind mittellange oder lange Ärmel Trumpf. Theoretisch kann man auch ein ärmelloses Kleid wählen, braucht dann jedoch unbedingt ein Jäckchen oder einen leichten Cardigan. Da diese allein nicht ausreichen, um warm zu bleiben, kommt eine weitere Jacke hinzu, sodass man eventuell zu viele Schichten trägt.
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Foto: Dennis Nutz Photography

Schlanker aussehen dank Layering

Gerade auf einer Hochzeit wird man genau unter die Lupe genommen, man trifft Freunde, Bekannte und Verwandte teilweise nach Jahren wieder. Dann möchte man auf jeden Fall einen guten Eindruck machen und kleine Pölsterchen kaschieren. Das gelingt leicht mit der Technik des Layerings, was bedeutet, dass man mehrere Teile übereinander trägt. Der gewünschte Effekt kommt durch die verwendeten Farben zustande. Trägt man Strümpfe und Kleid in einer ähnlichen Farbe, entsteht für das Auge optisch eine lange Linie, welche die Person größer und schlanker erscheinen lässt. Hat man nun einen Cardigan in einer anderen Farbe darüber an, dann sieht diese Linie schmaler aus – schon wirkt man dünner.

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Foto: Unsplah

Wichtig ist in jedem Fall, dass man den Körper nicht optisch unterbricht, also keinen breiten Gürtel oder Ober- und Unterteil in verschiedenen Farben trägt. Diese Querteilung staucht und lässt einen kleiner und dicker erscheinen.

Zeigt man die schmalsten Teile des Körpers, also die Fesseln, Handgelenke und Schlüsselbeine, wirkt man ebenfalls schlanker. Den Blick des Betrachters kann man durch auffällige Accessoires an die passenden Stellen lenken. Ein schönes Dekolleté betont man etwa durch eine Kette, den Hals durch große Ohrringe, die Beine durch gemusterte Strümpfe.

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Foto: Unsplah

So bleibt man warm und cosy

Apropos Strümpfe: Mit nackten Beinen sollte man ohnehin nie bei einer Feier auftauchen, insofern hat eine herbstliche Hochzeit einige Vorteile. Allerdings sollte man auch nicht zu gestrickten Strumpfhosen greifen, sondern lieber ein paar blickdichte Strümpfe anziehen, die noch weiblich und zart wirken, aber auch etwas wärmen. Auch lange Stiefel spenden Wärme und sehen hübsch aus, es sollten allerdings keine groben Boots sein.

Eine Hochzeit im Herbst ist eine wunderbare Gelegenheit, kuschelige Cardigans oder übergroße Schals aus feinen Stoffen zu tragen und damit eine mondäne Ausstrahlung zu kreieren. Hat man dann für den Fall der Fälle noch ein paar Gummistiefel im Kofferraum, kann nichts mehr schief gehen.