Heiraten im Zeitalter von Social Media: DOs & DON'Ts der Hochzeit im Netz!

In sozialen Netzwerken begegnen uns tagtäglich Meldungen unserer Freunde, die von ihrer Hochzeit berichten. Die alte Schulfreundin hat am letzten Wochenende in Zürich geheiratet und präsentiert ganz stolz Ihr Brautkleid, der alte Arbeitskollege postet den romantischen Hochzeitskuss und den Anschnitt der Hochzeitstorte. Social Media ist inzwischen nicht nur in unserem Alltagsleben, sondern auch in unseren Beziehungen allgegenwärtig. Daher dürfen Facebook, Twitter & Co. auch auf keinen Fall bei der Hochzeitsplanung fehlen. Damit Sie nicht in das eine oder andere Fettnäppchen treten und die sozialen Netzwerke im richtigen Maß nutzen, haben wir Ihnen die wichtigsten Do’s & Don’ts der Hochzeit im Netz zusammengestellt: 

Píxel Moreno
Foto: Píxel Moreno

1. Wenn Freunde und Familie Ihnen bei der Hochzeitsplanung unter die Arme greifen möchten und Ihnen Tipps geben, sollten Sie das respektieren. Auf keinen Fall sollten Sie Ideen oder Vorschläge Ihrer Liebsten öffentlich posten und ins Lächerliche ziehen.

2. Ein Hashtag für Ihre Hochzeit liegt voll im Trend und wird alle Ihre Hochzeitsgäste begeistern. Denn dadurch können diese ganz bequem Fotos Ihrer Hochzeit posten und am Tag nach der Hochzeit können Sie Ihre Hochzeit aus der Sicht Ihrer Liebsten noch einmal Revue passieren lassen!

3. Die Hochzeitsplanung lässt sich in vielen Punkten vereinfachen, besonders, wenn Sie dabei auf brandneue Apps und andere Online-Werkzeuge zurückgreifen, die Ihnen bei der Erstellung der Gästeliste und der Koordinierung der Sitzordnung behilflich sind.

4. Heutzutage ist auch eine Webseite für Ihre Hochzeit ein Muss, die Ihre Gäste bereits Monate vor dem Fest mit den wichtigsten Infos zur Hochzeit versorgt.

5. Denn mit bestimmten Add-ons können Sie auch das Leben Ihrer Gäste um einiges einfacher machen: Laden Sie eine Karte mit der Anfahrt zur Location hoch und stellen Sie sicher, dass alle Gäste den Weg finden werden!

Norma Grau
Foto: Norma Grau

6. Wenn Sie außerdem konkrete Wünsche im Bezug auf die Hochzeitsgeschenke haben, sollten Sie Ihre Hochzeitsgäste im Vorfeld mit einem Hochzeitstisch darüber informieren. Online können Sie ganz bequem Ihre Wunschliste präsentieren und mit Ihren Gästen teilen!

7. Versuchen Sie, nicht alle Neuigkeiten rund um die Hochzeit auf Facebook & Co. zu posten. Nicht alle Planungsschritte müssen für Ihre Facebook-Freunde dokumentiert werden, wählen Sie lieber einzelne, besondere Momente aus, das nervt nicht, sondern macht neugierig auf mehr!

8. Besonders sehr persönliche Momente sollten Sie fernab von sozialen Netzwerken erleben und nicht posten. Dazu zählt ganz besonders die Anprobe des Brautkleides – denn eigentlich ist es doch Tradition, dass der Bräutigam das Brautkleid erst am Hochzeitstag sieht und nicht Monate zuvor in seinem Newsfeed?

Oksana Bernold Portrait & Wedding PhotographerMehr erfahren über “Oksana Bernold Portrait & Wedding Photographer”
Foto: Oksana Bernold Portrait & Wedding Photographer

9. Wichtige Dokumente für die Hochzeit wie Reden, Gedichte und Co. sollten Sie dringend vor der Hochzeit abspeichern. Am besten zweimal: Einmal auf einem USB-Stick und einmal in Ihrem persönlichen E-Mail-Account. So können Sie auch auf alles zugreifen, wenn der Stick unauffindbar ist.

10. Natürlich waren Handy und Internet Ihre wichtigsten Helfer in der Zeit vor der Hochzeit, aber gerade am Hochzeitstag heißt es: Handyverbot für Braut und Bräutigam! Denn es gibts nichts Schlimmeres als eine Hochzeit, auf der das Handy für das Brautpaar wichtiger als Ja-Wort, Hochzeitskuss und Gäste ist!

11. Geben Sie Ihre persönlichen Erfahrungen nach der Hochzeit auch weiter und bewerten Sie Ihre Hochzeitsdienstleister online! Nicht nur die Dienstleister freuen sich über Ihr Feedback auch zukünftige Brautpaare sind für jeden Erfahrungsbericht dankbar.

12. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Fotos Ihrer Hochzeit in sozialen Netzwerken posten, auf denen Kinder zu sehen sind. Falls die Eltern damit nicht einverstanden waren, können Sie Probleme bekommen!

Jennifer März Fotografie
Foto: Jennifer März Fotografie

13. Was ziemlich störend sein kann, sind Hochzeitsgäste, die während wichtiger Momente (Hochzeitskuss, Anschnitt der Torte) aufstehen, um Fotos mit ihrem Smartphone zu machen. Erklären Sie allen Anwesenden im Voraus (beispielsweise in der Einladung), dass der Hochzeitsfotograf für die wichtigsten Momente zuständig ist und es davon genügend Fotos geben wird!

14. Hilfreich ist es für alle, wenn die Fotos bereits kurz nach der Hochzeit online verfügbar sind. Erstellen Sie hierzu beispielsweise einen privaten Ordner auf flickr und leiten Sie die Zugangsdaten an all Ihre Gäste weiter!

15. Eine großartige Idee ist es, Gäste, die nicht anreisen konnten, über Skype live an der Hochzeit teilhaben zu lassen – eine Freude für Sie als Brautpaar und für die verhinderten Gäste!

Magnus Bogucki HochzeitsfotografMehr erfahren über “Magnus Bogucki Hochzeitsfotograf”
Foto: Magnus Bogucki Hochzeitsfotograf

Soziale Netzwerke und das World Wide Web können Gold wert sein, wenn es um Ihre Hochzeitsplanung geht, aber vergessen Sie eines nicht – genießen Sie die Vorteile mit Vorsicht und denken Sie auch an die Nachteile der intensiven Internetznutzung während der Hochzeitsplanung! Wenn Sie noch auf der Suche nach weiterer Inspiration für Ihre Hochzeit sind, sollten Sie gleich weiterlesen in Ihrem Zankyou Hochzeitsmagain!

Kontaktieren Sie die Dienstleister, die in diesem Artikel erwähnt wurden!

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