Fearless & Forward - Diese talentierte Fotografin bringt kreative Köpfe zusammen!

Fearless & Forward - Diese talentierte Fotografin bringt kreative Köpfe zusammen!

Wir haben in einem Interview mit Fotografin Isabel Sacher über ein spannendes Projekt von ihr gesprochen!

Fearless & Forward - Diese talentierte Fotografin bringt kreative Köpfe zusammen!
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Ein Blick auf die Website von Isabel Sacher reicht aus, um zu erkennen, dass die 30-jährige Powerfrau aus Luzern ihren Beruf als Hochzeitsfotografin mit Leib und Seele ausübt. Ihre Erfahrungen möchte sie mit anderen kreativen Köpfen als Business Couch teilen. So gründete Isabel Sacher die Community Fearless & Forward, ein Online-Treffpunkt für alle Frauen der Kreativ-Branche, die ihre grossen Träume verfolgen und mutig in neue Abenteuer stürzen. Ein spannendes Projekt, das sich grossem Zulauf erfreut. Lesen Sie in unserem aktuellen Beitrag, was Isabel an ihrer Rolle als Mentorin so fasziniert und was für sie „Glück im Leben“ bedeutet. Oder: Warum es sich lohnt für eine Sache so richtig zu brennen!

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Foto: NJ Photographs

Was wolltest du als Kind einmal werden? Und würdest du sagen, dass du das erreicht hast?

Isabel: “Oh, ich wollte schon alles Mögliche werden, als ich Kind war: Schauspielerin, Töpferin, Sängerin, Buchautorin, Architektin, grundsätzlich wollte ich Künstlerin werden. Meine Mutter erzählt mir heute noch die Geschichten, wie ich wieder etwas Neues gefunden hatte, was ich werden wollte. Selbst als es tatsächlich darum ging, was ich studieren möchte, reichte das Spektrum von Flugsicherheit bis Grafikdesign. Schlussendlich habe ich dann Hotel und Event Management studiert und war dank dessen einige Zeit im Ausland, worauf ich keinesfalls hätte verzichten wollen. Heute würde ich sagen, dass ich nach einigen Umwegen tatsächlich noch Künstlerin geworden bin, oder zumindest Kreative. Ich helfe ganz vielen kreativen Unternehmern ihre Stimme zu finden und eine Marke aufzubauen, die sie mit jeder Faser leben können.”

Kannst du uns noch mehr davon erzählen wie deine Reise zur Selbstständigkeit und letztlich zum erfolgreichen Business aussah?

Isabel: “Sehr gern! Nach meinem Studium kam ich in die Schweiz und arbeitete zunächst als Event Manager und wechselte später ins Supply Management bei IKEA. Das waren beides herausragende Erfahrungen, die mich schlussendlich zur Fotografie brachten. Zuerst war es nur ein Hobby, das ich als Ausgleich zu meinen analytischen Jobs brauchte. Doch langsam wuchs der Wunsch etwas Eigenes zu machen und mit der Krebsdiagnose von meinem Mann wurde mir klar, dass das Leben zu kurz ist um sich zu fragen was wohl gewesen wäre “wenn”. Ohne einen genauen Plan lief ich am nächsten Tag ins Büro und kündigte meinen Job. Und genau in diesem Moment nahm meine Business Idee Formen an und ich machte mich zunächst als Hochzeitsfotografin selbstständig und kurz darauf folgte das Mentoring und Coaching für andere Kreative. Natürlich ging das alles nicht von heute auf morgen, ich habe viel investiert – vor allem in Weiterbildung und viel weniger in Equipment. Doch am Ende gehört wohl auch immer noch ein Fünkchen Glück dazu. Grundsätzlich bin ich niemand, der sich viel Zeit lässt für die Dinge, noch bevor eine Sache erledigt ist, bin ich gedanklich bereits bei der übernächsten (lacht). Dieses Tempo ist nicht immer nur gut, war aber sicher entscheidend dafür, dass ich mir innerhalb von wenigen Monaten ein funktionierendes Business aufgebaut habe.”

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Foto: NJ Photographs

Gab es Hindernisse oder Niederlagen und wie hast du sie überwunden?

Isabel: “Nun, zunächst einmal die Situation, dass mein Mann in der Zeit als ich mein Unternehmen gegründet habe, zwei Mal Krebs hatte und er sehr viel Zeit im Spital verbracht hat. Damals habe ich mein Büro quasi in sein Spitalzimmer verlegt und heute frage ich mich manchmal woher wir die Kraft genommen haben, das alles auch noch mit einem Lachen zu überstehen. Wir sind beide sehr positive Menschen und lachen viel und vermutlich war das der allerbeste Weg. Und natürlich lief auch seitdem nicht alles nur glatt, Freundschaften gingen in die Brüche, Business Ideen sind phänomenal gescheitert und manchmal beides gleichzeitig (lacht). Ich glaube, dass alles aus einem Grund geschieht und wir auch aus dem grössten Mist etwas Positives mitnehmen können. Es ist immer eine Frage wie man selbst damit umgeht und wie man die eigene Energie nutzt.”

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Foto: NJ Photographs

Du hast dich als Fotografin und Coach selbstständig gemacht, nach all den Jahren wird es da nicht langweilig?

Isabel: “Überhaupt nicht! Ich liebe es neue Menschen zu treffen und ihre Geschichte zu hören. Die Fotografie hat mir so viele Türen geöffnet und ich konnte Wege einschlagen, die es vorher scheinbar gar nicht gegeben hat. Heute bin ich mittlerweile viel mehr Coach als Fotografin, doch das hat sich ganz natürlich so entwickelt, einfach weil es mir eine riesen Freude macht zu sehen wie kreative Menschen ihren eigenen Weg finden, ich glaube wirklich dass die Welt ein besserer Ort ist, wenn wir uns weniger vergleichen und stattdessen wirklich dem folgen, was uns entspricht und was wirklich für uns zählt.”

Wie schaffst du es immer wieder Motivation zu finden und ständig neue Ideen zu entwickeln?

Isabel: “Schon seit einer ganzen Weile beschäftige ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung und mein Wissen darüber zu teilen ist also gewissermassen meine Motivation. Ich glaube dass wir gemeinsam viel mehr erreichen können, wenn wir zusammen arbeiten und uns gegenseitig unterstützen. Das treibt mich an und das ist der Gedanke, aus dem die meisten meiner Ideen entstehen. Ausserdem schätze ich immer ein gutes Gespräch mit anderen Kreativen aus anderen Bereichen und den Austausch mit Menschen, die die gleichen Fragen haben wie ich. Für mich selbst schreibe ich jeden Tag meine Gedanken in ein Journal und dann führt meistens eins zum anderen und eh ich mich versehe, entsteht daraus eine neue Business Idee.”

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Foto: NJ Photographs

Was bedeutet für dich Inspiration und wo findest du deine?

Isabel: “Also Inspiration ist für mich auf jeden Fall schon einmal nicht nach links und rechts zu sehen. Sich zu vergleichen ist meiner Meinung nach meistens der Killer jeder Inspiration. Mich inspirieren Dinge, die so gar nichts mit meiner Arbeit zu tun haben; Magazine, Bücher, Reisen an unbekannte Orte, ein Besuch auf dem Markt, Musik, Farben und vor allem gute und echte Gespräche mit anderen. Aber vor allem unterwegs beginnt es in meinem Kopf förmlich zu sprudeln.”

Worauf bist du besonders stolz?

Isabel: “Natürlich bin ich unglaublich stolz auf meine Coaching Kunden, da wurden Traumhäuser manifestiert, einige haben sich bereits selbstständig gemacht, sind ausgebucht und alle haben ihren Weg gefunden. Das macht mir so grosse Freude zu sehen wie diese wunderbaren Menschen aufblühen und ihr bestes Leben leben. Und auch wenn mir das oft schwer fällt, aber auf mich selbst bin ich schon auch stolz. Auf alles, was ich bereits geschafft habe und vor allem aber darauf, dass ich immer weiter mache und mich nicht aufhalten lasse. Obwohl es einige Rückschläge gab, konnte ich mich bisher noch immer wieder aufrichten um weiter zu gehen. In solchen Momenten denke ich immer; ich bin doch nicht so weit gekommen um nur so weit zu kommen (lacht).”

Was war deine beste Entscheidung in deinem Business und welchen Tipp würdest du anderen Kreativen geben, die dabei sind sich selbstständig zu machen?

Isabel: “Die beste Entscheidung war sicher von Anfang an in mich selbst zu investieren und mich mit meinen Zielen und meiner Vision zu beschäftigen. Neben diversen Workshops, die ich vor allem in der Anfangszeit besucht habe, arbeite ich auch selbst seit dem mit einem Business Coach zusammen. Es ist so wertvoll nicht einfach nur Antworten zu bekommen, sondern vor allem auch die richtigen Fragen gestellt zu bekommen. So findet man seinen eigenen Weg statt einfach nur einem ausgetretenen Pfad zu folgen. Und ich glaube wirklich, dass das den Unterschied machen kann.”

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Foto: NJ Photographs

Wie findest du Ausgleich zum stressigen Alltag eines Entrepreneurs?

Isabel: “Manchmal gar nicht (lacht). Obwohl ich ein grosser Verfechter des Ausgleichs und der langsamen Entwicklung bin, ich selbst arbeite einfach auch viel zu gern! Was mir aber wirklich hilft im Alltag sind kleine, simple Dinge wie ein vernünftiges Mittagessen, das sonst auch viel zu oft einfach ausfällt, oder eine konkrete Zeit für Feierabend.  Ich glaube viel wichtiger als einen Ausgleich zu haben ist es sich seinen Alltag so zu gestalten, dass man nicht ständig einen Ausgleich braucht. Das Ziel ist es doch einen Job zu haben, von dem man gar keine Ferien braucht. Seit diesem Jahr allerdings fordere ich mich selbst heraus mit einem vier Stunden Arbeitstag, und das funktioniert sehr viel besser als ich zunächst gedacht habe.”

Noch eine letzte Frage zum Abschluss: Wenn du zu einer Dinner Party 5 Leute einladen könntest, welche wären das? 

Isabel: “Also, ganz ehrlich (lacht) Ich würde so gern einmal die Fab5 von Queer Eye treffen. Die 5 Jungs sind einfach so erfrischend und echte Vorbilder in Sachen Toleranz und Humor. Wer die Sendung noch nie gesehen hat, sollte unbedingt einmal reinschauen. Und sonst generell würde ich gern ein paar Menschen treffen, die Bücher schreiben: Elisabeth Gilbert, Alexandra Reinwarth, Brene Brown um nur ein paar zu nennen.”

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Isabel Sacher für Ihre ehrlichen Antworten und den interessanten Einblick in Ihr Leben!

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Isabel Sacher Hochzeitsfotografen
NJ Photographs Nadine Jayaraj Hochzeitsfotografen