Dreinreden bei der Hochzeit – Wann sollten die Ohren auf Durchzug gestellt werden?

Wenn Sie noch nicht in die Hochzeitsplanung gestartet sind, kennen Sie das Problem noch nicht, aber garantiert werden Sie es in den nächsten Monaten kennenlernen: das Dreinreden bei der Hochzeit! Unsere Guestbloggerin & Hochzeitsexpertin Deborah von Mademoiselle No More geht näher auf das Thema ein und gibt Tipps, wie Sie damit umgehen können: 

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Foto: Petra Tschofen Fotografie

Dreinreden bei der Hochzeitsplanung

Es gibt wohl kaum ein Thema, bei dem sich erwachsene Frauen so dreinreden lassen müssen, wie bei der Hochzeitsplanung (Kindererziehung mal ausgenommen). Kaum tut man kund, dass man heiratet, erteilen die lieben Verwandte die Ratschläge. Bei Ratschlägen der Stufe 1 handelt es sich um die Ehe an und für sich. Wie etwa meine Oma meinte: „Bist du dir sicher? Heute muss man doch nicht mehr heiraten!“ In die gleiche Kategorie gehört auch: „Weshalb willst du so ein grosses Fest machen? Geht doch lieber einfach aufs Standesamt und spart das Geld.“

Nachdem man aber mehrmals bekräftigt hat, dass man sehr sicher heiraten und auch ein grosses Fest schmeissen möchte, beginnt das mit den Ratschlägen erst richtig: „Gell, du vergisst schon nicht Onkel Balthasar einzuladen? Aber denk dann bitte daran, er kann unmöglich neben Tante Kunigunde sitzen, die beiden sprechen schon seit Jahren nicht mehr miteinander!“ 

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Foto: fotorock

Ratschläge zu Brautkleid, Kirche & Location

Weiter geht es etwa mit dem Brautkleid: „Du willst in einer Kirche heiraten? Dann brauchst du unbedingt etwas, das deine Schultern bedeckt!“ oder auch „Kannst du das Brautkleid nicht mieten? Ach, macht nichts, du kannst es ja dann einfach weiterverkaufen.“

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Foto: Andrea Kuehnis Photography
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Foto: Elza Oberholzer Photography

Und nicht zu vergessen die Location: Wie bitte, ihr wollt in Italien heiraten? Wollt ihr euren Gästen wirklich eine derart lange Anreise zumuten?“ Ebenfalls sehr beliebt, vor allem wenn Deutsche unter den Gästen sind: „Ihr wollt nur salzige Häppchen servieren und keinen Kaffee und Kuchen? Das gehört doch an eine Hochzeit!“ Ich könnte noch stundenlang fortfahren. Auch wenn es vielleicht ganz lustig wäre und Sie sicher die eine oder andere Situation kennen, möchte ich Ihnen ans Herz legen, auf einige (aber nur ganz wenige) Ratschläge zu hören.

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Foto: sunGallen

…und die wirklich guten Ratschläge

Beim Thema Einladung und Sitzordnung kann es nicht schaden, die Hilfe eines (etwas älteren) Familienmitgliedes anzunehmen. Sie wollen nicht, dass es zu jahrlelangen Familienfehden kommt, weil Sie einen Cousin nicht eingeladen oder die falschen Leute nebeneinander platziert haben. Auch wenn Ihnen dieser Gedanke vielleicht ein scheues Lächeln auf die Lippen lockt: So etwas ist schneller passiert, als man denkt! Grossfamilien sind sensible Konstrukte – wackelt nur ein Teil, kann alles auseinanderbrechen. 

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Foto: Fräulein Zuckerwatte
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Foto: Andrea Dörig Visagist of Mask

Falls Sie Brautjungfern haben, sollten Sie bei der Wahl ihrer Kleider auch ihren Geschmack respektieren. Klar, sie sollen sich auf ein Kleid einigen und nicht wochenlang rumzicken. Aber sie sollen sich in ihrer Kleidung wohlfühlen. Nur eine zufriedene Brautjungfer ist auch eine gute Brautjungfer. Und die sind am grossen Tag Gold wert.

Deborah’s Tipp

Beim ganzen Rest kann ich nur empfehlen, gutgemeinte aber unnütze Ratschläge zu handhaben wie die Pinguine aus Madagaskar: „Lächeln und Winken!“ Oder auch lächeln, ein Nicken andeuten und das Thema wechseln. Denn Sie müssen sich von überhaupt niemandem dreinreden lassen. Sie haben eine ganz konkrete Vorstellung von Ihrem Hochzeitstag und haben das Recht, diese genau so umzusetzen – egal, wie ungewöhnlich, konventionell, altmodisch und freaky diese auch sein mag!

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Foto: Magnus Bogucki Hochzeitsfotograf

Und lassen Sie sich einfach schnell selbst inspirieren, sodass Sie sich gar nicht mehr dreinreden lassen müssen, zum Beispiel durch die neuesten Trends in Sachen Brautkleider, Brautfrisuren & Hochzeitsanzüge in Zürich!

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