Die Hochzeit ist vorbei und was nun? Das steht nach dem großen Hochzeitstag an!

Sie haben Ihren grossen Tag lange vorbereitet, ihn hoffentlich in vollen Zügen genossen – und jetzt soll alles vorbei sein? Yvonne Hochheuser* sagt Ihnen, was Sie nach der Hochzeit noch erledigen müssen und wie Sie verhindern können, dass Sie dem Wedding Blues zum Opfer fallen…

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Foto: 0816 pictures

Flitterwochen: Auch wenn gleich nach der Hochzeit keine Ferien möglich sind – verbringen Sie zumindest die Hochzeitsnacht in einem schönen Hotel und zögern Sie das Ende so lange wie möglich heraus! Allein alles zusammenzupacken und zu Hause auszuladen und zu versorgen wird Ihnen nochmals einiges abfordern: Hochzeitskleidung und Accessoires; Geschenke, die sie vielleicht gar nicht wollten; Dekoration und anderes Material, das Sie mitgebracht haben und wieder mitnehmen mussten…

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Foto: On Eyes Photography

All das geht einfacher von der Hand, wenn sie schön ausgeruht sind. Bestimmt möchten Sie sich am Morgen nach der Hochzeitsnacht nicht noch selbst um ein schönes Katerfrühstück kümmern – lassen Sie sich ein wenig verwöhnen! Im Idealfall verreisen sie gleich darauf in die Flitterwochen und können dort in Ruhe nochmals all die schönen Eindrücke und Gefühle Revue passieren lassen.

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Foto: 0816 pictures

Papiere und Namen anpassen: Sie sind verpflichtet, verschiedenste Stellen über die Hochzeit zu informieren und bei einer Namensänderung den Namen anzupassen; fast alle verlangen dazu den Familienausweis welchen Sie bei der Zivilhochzeit erhalten haben. Eine gute Auflistung der Orte, an welchen Sie ihren neuen Familienstand melden müssen, finden Sie auf der Webseite der Schweizer Behörden. Wenn Sie gleich nach der Hochzeit in die Flitterwochen verreisen, ist es üblich, noch unter dem alten Namen und mit dem entsprechenden Pass/ID zu verreisen – fragen Sie aber auf jeden Fall im Reisebüro oder bei der Fluggesellschaft nach!

Dankeskarten: Meist haben Sie nach der Hochzeit nur noch zu einem Hochzeitsdienstleister Kontakt: Dem Fotografen. Vereinbaren Sie schon vor der Hochzeit, bis wann Sie die ersten Bilder erhalten. Suchen Sie sich ein schönes Bild aus und gestalten Sie die Dankeskarten; viele Fotografen bieten hier auch die Gestaltung an. Nach wie vor beliebt sind aber auch selbstgemachte Karten mit einem Hochglanz-Foto oder Karten der gängigen Online-Fotoanbieter. Verschicken Sie die Dankeskarten so zeitnah wie möglich! Vermeiden Sie vorgedruckte Texte und nehmen Sie sich stattdessen Zeit, jedem Gast ein paar persönliche und handschriftliche Zeilen zu widmen. Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen in den Wochen nach der Hochzeit nicht dazukommen, so bietet sich spätestens Ende Jahr noch eine letzte Gelegenheit – wieso nicht Weihnachtsgrüsse und Dankeskarte verbinden?

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Foto: Michaela Nichole Photography

Hochzeitsfotos: Im Idealfall werden die Hochzeitsfotos gleich nach der Hochzeit den Gästen mit einer Online-Gallerie zugänglich gemacht; viele Fotografen bieten eine solche an, sonst gibt es verschiedene Gratis-Anbieter dafür. Überlegen Sie sich, ob Sie den Gästen alle Bilder (im Normalfall mehrere Hundert!) oder nur eine Auswahl der besten zumuten wollen. Gelungene Schnappschüsse von Gästen sind auch eine beliebte Beilage für die Dankeskarten! Setzen Sie sich so rasch wie möglich mit den Hochzeitsfotos auseinander und warten Sie mit der Gestaltung von Fotobüchern und -alben nicht zu lange zu: Zu oft landet die Foto-CD bzw. der Datenstick leider in irgendeiner Schublade und dafür wollten Sie sicher nicht so viel Geld ausgeben! Nutzen Sie stattdessen das Angebot vieler Fotografen, auch das Fotobuch zu gestalten – die meisten sind ihr Geld angesichts des Aufwands, der dahintersteckt, absolut wert!

Alles erledigt – und jetzt? Während vor allem die Männer meist froh sind, nach Monaten voller Hochzeitsvorbereitungen endlich wieder Zeit für anderes zu haben, so bedauern das viele Frauen sehr – die Hochzeitsvorbereitungen mit der Organisation von unzähligen kleinen Details hat ihnen viel Spass gemacht und ist fast so etwas wie ein Hobby geworden. Wieso dieses Hobby nicht weiter ausüben? Viele Hochzeitsplaner in der Schweiz haben ihren Beruf genau aus dieser Motivation heraus gewählt und üben ihre Leidenschaft nun nebenberuflich aus. Die eigene Hochzeit bereits erfolgreich organisiert zu haben ist eine gute Voraussetzung, die Hochzeit gegen Bezahlung für jemand anderes zu organisieren dann aber noch einmal eine ganz andere Sache. Hier gilt es, eigene Vorlieben in den Hintergrund zu stellen und stattdessen die verschiedenen Möglichkeiten genau aufzuzeigen. Das Brautpaar soll so begleitet und beraten werden, dass es am Ende genau die Hochzeit bekommt, die es sich gewünscht hat. Wie das gemacht wird, lernen Sie unter anderem im Rahmen einer entsprechenden Ausbildung. Der Verband unabhängiger Schweizerischer Hochzeitsplaner VUSH bietet seit 2010 in Zusammenarbeit mit dem renommierten Marketinginstitut SAWI einen Diplomlehrgang zum Hochzeitsplaner an. Der nächste beginnt am 31. Oktober 2015; einen Infoabend dazu gibt es am 9. September 2015 um 18.30 Uhr am SAWI in Zürich. Alle Informationen dazu finden Sie auf www.vush.ch bzw. www.sawi.com. Machen Sie Ihren Traum wahr und erfreuen Sie sich noch an vielen Hochzeiten in Ihrem Leben!

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Foto: Lucia – Storytelling photographer –
*Yvonne Hochheuser ist langjährige Hochzeitsplanerin und erfahrene Trauungsgestalterin. Sie hat den Verband unabhängiger Schweizerischer Hochzeitsplaner (VUSH) gegründet und unterrichtet an dessen Lehrgang am SAWI mit Leidenschaft auch angehende Hochzeitsplanerinnen.

Kontaktieren Sie die Dienstleister, die in diesem Artikel erwähnt wurden!

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