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Die Hochzeit des Jahres: Wie Sie Ihren Gästen einen gelungenen Tag bescheren

Die eigene Hochzeit steht an und Sie erinnern sich leidvoll an die eine oder andere doch sehr langweilige Feier mit staubigen Reden, endloser Gangfolge und einem Sitzplatz zwischen den Grossonkeln? Klar, dass für die eigene Hochzeit andere Ansprüche bestehen und es sowohl für die Brautleute als auch die Gäste ein rundum gelungener Tag sein soll! Mit der richtigen Planung ist das ein Kinderspiel.

Foto: Andrea Kuehnis

Die (richtige!) Organisation ist alles

Eine Hochzeit beginnt immer schon weit vor dem grossen Tag – denn die Organisation ist eine umfangreiche Aufgabe, die ein Brautpaar durchaus mehrere Monate beschäftigen kann. Wer hier schon Fingerspitzengefühl an den Tag legt, kann sich für die Feier viel Arbeit ersparen und dem Hochzeitstag selbst zu einem entspannten, sauberen Ablauf verhelfen. Dieser wiederum nimmt bereits viel Spannung aus der ganzen Situation: Für die Braut und für die Gäste, denn wer stets weiss, an welchem Programmpunkt er sich befindet, langweilt sich weniger und kann sich auf das Folgende einstellen.

Foto: Thomas Hinderer

Aber der Reihe nach – denn ist erst einmal ein Termin festgelegt und ein Stil für die Hochzeit gefunden, geht es an die Location-Suche. Hier kommt es sowohl auf die Art der Trauung als auch die der Feierlichkeiten an: Wird standesamtlich geheiratet, kirchlich oder frei getraut? Viele Paare entscheiden sich heute für eine Kombination aus zweien, was oft eine Fahrt von einer Örtlichkeit zur anderen bedeutet. Je nachdem wie sich diese gestaltet, ist hier jedoch ein unschöner Bruch in der Feier Stimmung nicht zu vermeiden – etwas, das durch clevere Planung aufgefangen werden kann. Liegen die Locations nämlich möglichst nahe beieinander, ist ein kurzer Weg eine willkommene Abwechslung, aber nichts, das die Gäste ganz aus der festlichen Stimmung holt. Ebenso gibt es die Möglichkeit, den Weg zu vereinfachen und eine gemeinsame Fahrt anzubieten. Die Gäste könnten beispielsweise vor der Trauung am Endpunkt der Feier im Shuttle eingesammelt werden und anschliessend dorthin zurückgebracht werden. So ist die Veranstaltung in sich geschlossen und niemand muss der Fahrerei wegen auf den Sektempfang verzichten.

Foto: Thomas Hinderer

Transparenz bei der Tagesordnung

Festgesetzte Punkte auf der Tagesordnung wie Sektempfang, Hochzeitstorte und natürlich die Trauung selbst werden häufig mit Spielen und kleinen Überraschungen angereichert, so dass ein buntes Programm über den ganzen Tag entsteht. Hier gilt es die richtige Balance zu finden. Denn auf der einen Seite sind Spiele eine nette Abwechslung, sie können jedoch auch schlichtweg zu viel werden und sich zu nervigen Aktionen auswachsen. Wer auf der sicheren Seite bleiben will, sollte sich deshalb lieber an Bräuche und Traditionen halten, die tatsächlich auf eine breitere Akzeptanz stossen und eigentlich fest zu einer Hochzeit dazugehören – wie der Wurf des Brautstrausses, ohne den eine Hochzeit nur selten zu Ende geht. Häufig bringen auch Gäste Ideen und Vorschläge ein, was an der Hochzeit gespielt werden könnte oder planen gar eine Brautentführung. Wenn Sie das auf Ihrer Hochzeit nicht möchten, sollten Sie das klar kommunizieren und auch die Trauzeugen instruieren, die häufig mit den Vorschlägen konfrontiert werden.

Foto: Thomas Hinderer

Für alles, was auf der Tagesordnung landet, lohnt es sich dann einen Zeitplan zu erstellen. Das gibt der Feier einen uhrzeitlichen Rahmen und die Programmpunkte sind so festgeschrieben und für jeden einsehbar – das hat den Vorteil, dass jeder bei den wichtigen Momenten dabei ist und keine Nachfragen kommen, wann denn jetzt endlich die Torte serviert wird. Das hilft den Gästen, den Angestellten und auch den Brautleuten selbst – eine rundum angenehme Sache, die beispielsweise in einem kleinen Hochzeitsheft oder auf einer Hochzeitswebsite schon vorab festgehalten werden kann. Natürlich müssen auch Spielräume und flexible Zeiten gewahrt werden, schliesslich soll der grosse Tag nicht minutiös durchgetaktete sein. Ein solides Grundgerüst hilft jedoch ungemein.

Foto: Carolina Caruso

Spezielle Gäste – spezielle Wünsche!

Zur Gästeschar selbst ist dann zu sagen, dass im Zweifelsfall eine grosse Heterogenität herrscht. Neben Freunden aus allen möglichen Stationen des eigenen Lebens und natürlich den des Partners, sind auch Verwandte, Bekannte, Kollegen und „spezielle Gäste“ dabei, die ganz eigene Anforderungen haben. Eine Art dieser Gäste: Kinder! Sie gehören für viele zu einem gelungenen Hochzeitsfest dazu, haben jedoch nur wenig Sinn dafür, stundenlang stillzusitzen oder gar ein Gala-Dinner zu sich zu nehmen. Deswegen sollte bei der Planung gezielt darauf eingegangen werden, was den Gästen mit Kindern das Leben erleichtert. Eine bunte Spiel- und Leseecke, in der sie eine Auszeit von den Erwachsenen nehmen können oder auch ein Spielplatz in unmittelbarer Nähe der Feierlichkeiten erleichtert Kindern und Eltern das Leben. Manche entscheiden sich gar dazu, eine Betreuung für diesen Tag zu engagieren und die Eltern so weitestgehend von ihrer Aufsicht zu entbinden. Je nach dem in welchem Rahmen die eigene Hochzeit stattfindet, kann das eine willkommene Überraschung sein und das Fest versüssen – schliesslich haben alle mehr davon, wenn auch wirklich jeder mitfeiern kann und den Tag geniesst.

Foto: Christophe Titimal
Foto: Marion Dunyach

Ebenfalls essentiell für das Wohlgefühl der Gäste ist die richtige Sitzordnung. Diese stellt viele Paare vor eine Herausforderung, denn schliesslich ist nur selten die gesamte Gesellschaft miteinander bekannt. Auf der anderen Seite sind es aber die Tischnachbarn, die am Ende hauptsächlich miteinander kommunizieren und so die Stimmung aufrechterhalten – eine gewisse Gesprächsgrundlage sollte also gegeben sein. Nehmen Sie sich also Zeit für die Aufstellung der Tischordnung, reden Sie mit dem Bräutigam, den Eltern und auch den Trauzeugen. Vielleicht weiss der ein oder andere mehr über den jeweiligen Gast und weiss, wo man ihn oder sie am geschicktesten platziert. Gemeinsame Hobbies oder Bekannte können Verbindungen zwischen eigentlich unbekannten Gästen herstellen und so einen gelungenen Gesprächseinstieg bieten.

Foto: Volvoreta
Foto: The Wedding Day

Laufende Unterhaltung – auf Freiwilligenbasis

Ist die Getränkeversorgung gesichert, kommt so in der Regel erstmal keine Unzufriedenheit auf. Allerdings ist es nett, wenn die Gäste am Tisch sich nicht nur den Gesprächen hingeben „müssen“. Auch abseits von Konversation lässt sich für Unterhaltung sorgen. Das bereits erwähnte Hochzeitsbuch, Bilder vom Brautpaar, lustige Anekdoten aus ihrem gemeinsamen Leben oder auch Malbücher für die Gäste, einzeln zu gestaltende Seiten für das Gästebuch oder Einwegkameras am Platz sorgen für Unterhaltung ohne „Unterhaltung“ und liefern jedem die Möglichkeit, sich auch mal mit sich zu befassen. Kleine Überraschungen am Hochzeitsgelände oder eine Photobooth werden auch eher als erleichternde Abwechslung empfunden als lästige Pflicht – das bringt Spass und frischen Wind in die Runde, die Bewegung sorgt ausserdem dafür, dass die Gäste sich durchmischen und mal weg vom Tisch kommen.

Foto: Thomas Hinderer

Mit cleverer Planung, kleinen Aufmerksamkeiten, einer durchdachten Zusammensetzung der Tische und dem richtigen Mass an Spielen und Unterhaltung wird die Hochzeit so nicht nur zum grossen Tag für das Brautpaar, sondern auch für die Gäste, die das Fest in ganzen Zügen geniessen können und am Ende voller schöner Erinnerungen nach Hause gehen. Dazu braucht es neben der entsprechenden Organisation eigentlich nicht viel – ein überschaubarer Aufwand, der sich für alle Seiten definitiv lohnt!

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