Der Stoff der Träume: Aus welchen Materialien Brautkleider gemacht sind!

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Das Material des Brautkleides sagt viel über Stil und Jahreszeit aus – Foto: Chris Yeo

Jahreszeit, Stil und Geschmack sind ausschlaggebend für die Wahl des Brautkleides und vor allem des Materials. Doch welche Materialien werden überhaupt wie verwendet und wie wirken diese überhaupt? Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen und haben die wichtigsten Stoffe für Sie herausgesucht:

1. Taft: Er ist wohl der bekannteste Stoff für Brautkleider. Taft wird für Brautkleider mit Raffungen verwendet und zeigt sich als ein glattes und leichtes Gewebe mit feiner Oberfläche und matter Optik. Je nach Lichteinfall kann er sich im dezent glänzender Farbwechsel zeigen. Als ideale Grundlage für Stickereien, wirkt das etwas steife Material immer luxuriös. Diese Taftstoffe können aus reiner Seide oder aus hochwertigen Kunstfasern hergestellt werden. Das Material ist besonders fest und insbesondere in der Polyestervariante unempfindlich.

2. Chiffon & Georgette: Bei dezenten Brautkleidern werden diese Materialien als oberste Lage verwendet. Chiffon ist zart, matt, transparent und hat eine leicht gewebte Struktur. Sein hauchdünnes, federleichtes Gewebe wird aus Naturseide, Baumwolle oder Kunstfasern gefertigt. Ein Material, das besonders bei Sommer-Brautkleidern verwendet wird. Georgette dagegen ist ein wenig fester und schwerer als Chiffon, besitzt aber die gleichen Eigenschaften. Der Stoff ist ein zartes, feines Gewebe, das fließend fällt und der Braut sehr schmeichelt. Auf Georgette kann sogar Spitze appliziert werden. Chiffon ist dafür zu empfindlich.

3. Tüll: Vor allem bei Prinzessinnen-Brautkleidern kann man von Tüll einfach nicht genug bekommen! Das durchsichtige und netzartige Gewebe ist nicht nur leicht, sondern auch steif und stabil. Dadurch ist es perfekt dafür geeignet Form und Volumen zu erzeugen kann und ist sogar als Grundlage für Stickereien geeignet. Bei Brautkleidern wird Tüll meist für weite, klassische und aufwändig bestickte Röcke verwendet.

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Das ist der Stoff aus dem Träume gemacht werden … Foto: Chris Yeo

4. Satin und Seide: Diese Stoffe sind wohl die Klassiker unter den Stoffen für Brautkleider. Durch ihre glatte, glänzende Oberfläche wirken besonders Satin-Kleider edel und elegant. Satin fällt schwerer als reine Seidenstoffe und wird häufig bei reich bestickten Kleidern verwendet. Der schwere, feste Stoff zieht sich durch sein hohes Gewicht immer wieder glatt. Er ist anschmiegsam, knitterfrei und pflegeleicht. Echte Seide hingegen bietet bei allen Temperaturen einen angenehmen Tragekomfort. Bei Hitze kühlt sie und bei Kälte wärmt sie. Der edle Glanz und das Spiel mit Licht und Schatten verleiht dem Stoff sein luxuriöses Aussehen.

5. Organza: Das Material Organza ist ein festes, dünnes und sehr transparentes Gewebe mit steifem Griff, das für besondere Effekte an Brautkleidern verwendet wird. Dieses Material wird nicht nur dazu genommen um voluminöse Röcke zu kreieren, sondern auch um glänzende und robuste Schmuck-Blüten zu formen. Die weich fließende, zarte und fein schimmernde Optik kann durch die Verwendung von Seide oder mit synthetischen Fasern wie Viskose und Polyester hergestellt werden.

6. Leinen: Leinenstoffe sind heute als ökologische Naturfaser sehr beliebt. Besonders im Sommer ist Leinen auf der Haut leicht und angenehm. Der unempfindliche und pflegeleichte Stoff wird gerne von Bräuten getragen, die mit einer „green-wedding“ ihre ökologische Einstellung zeigen und bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel feiern wollen.

7. Brokat: Der äußerst edle, sehr schwere Stoff der mit feinen Metallfäden, zum Teil mit Gold- und Silberfäden, durchwebt ist, zieht alle Blicke auf sich. Der schimmernde Stoff zeigt Prägedrucke oder gar Stickereien und wirkt extrem glamourös. Oft finden sich auffällige Ornamente und Muster auf Brokatstoffen. In früheren Zeiten wurde Brokat gerne von Adligen und kirchlichen Würdenträgern getragen. Perfekt für Hochzeiten im Herbst oder Winter.

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